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Drei Betriebe, ein System

Schlanke Prozesse für frische Produkte

Fleischverarbeitende Betriebe wie die Steinemann GmbH & Co. KG in Steinfeld stehen heute besonderen Herausforderungen gegenüber. Dazu gehören die lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Produktbestandteile, umfangreiche Dokumentationspflichten und die Einführung visueller Fleischkontrollen. Eine umfassende Branchenlösung erleichtert diese Aufgaben in drei Werken.

Bild: SLA Software Logistik Artland GmbH

Das 1966 von Alwin Steinemann gegründete Familienunternehmen gehört heute in zweiter Generation den Gesellschaftern Arno und Anton Steinemann. Rund 350 Mitarbeiter arbeiten in drei Werken in Steinfeld im besonders nutztierreichen Oldenburger Land. Die beiden Geschäftsführer Carsten Knief und Ulrich Steinemann betrachten die Kombination aus qualifizierten Mitarbeitern und Rohstoffen aus dem Oldenburger Land als Basis für die Qualität der Produkte. Dazu gehören Rinder- und Schweinefleisch für gewerbliche und Endverbraucher, ein Sortiment von bis zu 70 Selbstbedienungsfleischwaren, das von würzigen Grillspezialitäten über feines Hackfleisch bis zu Convenience-Artikeln reicht, wöchentlich über 30 verschiedene Sorten Brüh-, Koch- und Rohwurst sowie Produkte aus Bauchfleisch.

Branchenspezifisches System gesucht

Vor der Jahrtausendwende entstanden bei vielen Unternehmen Zweifel an ihrer oft bereits veralteten betriebswirtschaftlichen Software. Auch Steinemann suchte damals nach einem Enterprise Resource Planning-System (ERP). Dabei stieß die Firma auf SLA in Quakenbrück. Der IT-Anbieter war von einem Schlachthofinhaber und Fleischproduzenten gegründet worden, als die intern entwickelte Software zunehmend nachgefragt wurde. Die Software ‚SLA ERP-Office‘ umfasst einen breiten Funktionsumfang und Standardabläufe. Dennoch bleibt genügend Spielraum, um besondere Prozesse abzubilden. „Als Kunde lernt man bewährte Verfahren kennen und kann sich dann für die optimalen Prozesse entscheiden“, sagt Andreas Steinemann, der mit der Organisationsentwicklung betraut ist. Damals wurde die Software im Fleischzentrum, dem heutigen Werk 1, implementiert. 2005 folgte die Fleischwarenfabrik, ein zweiter Standort am gleichen Ort. Anfang 2013 folgte dann mit dem heutigen Werk 3 die Zerlegung, zusammen mit der Hauptverwaltung als dritter Standort in Steinfeld. Die drei Betriebe sind per Netzwerk und Standleitung verbunden. Die Installationen der ERP-Lösung sind jedoch vollständig getrennt und nur an relevanten Punkten kombiniert.


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