Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Displaytechnologie & Visualisierung

Virtual Reality-Lösung für Engineering-Aufgaben

Viele Aufgaben in der Produkt- und Prototypentwicklung lassen sich in Visualisierungslösungen kostengünstig erledigen. Mit der Virtual- und Augmented-Reality-Anlage Smart VR-Wall hat Schneider-Digital seine Produktpalette um ein System ergänzt, das Ingenieure etwa bei Design-Präsentationen oder im Virtual Prototyping unterstützen kann.




Bild: Schneider Digital

Mit den großformatigen Visualisierungslösungen Smart VR-Wall hat das Unternehmen Schneider-Digital seit kurzem ein 4K-Projektionssystem im Portfolio. Das Virtual- und Augmented-Reality-System ist insbesondere auf den Einsatz in der Entwicklungsabteilung auslegt. So lassen sich zum Beispiel Aufgaben wie Design-Präsentationen, Virtual Prototyping mit mehreren Engineering-Teams sowie interaktive Montagesimulationen auf der Anlage abbilden. Die Anzeigen können zudem als Konferenzraumsystem mit Co-Review-Funktionalität dienen oder für Messepräsentationen errichtet werden. Bei der Entwicklung der Anlage legte der Hersteller Wert darauf, den Systemeinsatz ohne weitreichende Anforderungen an die Umgebung wie Raumbedarf, Klimatisierung oder sogar Umbauten am Gebäude zu gestatten.

Durch die Aufprojektionstechnik der Lösung besitzt das Gerät eine ausstattungsabhängige Bautiefe von maximal 64 Zentimetern und lässt sich mithilfe seiner eingebauten Rollen frei verschieben. Die selbsttragende Konstruktion erlaubt eine freistehende Aufstellung – drei Anzeigen lassen sich zu einer ‚cave‘ zusammenschieben. Die Inbetriebnahme kann dabei nach dem ‚Plug-&play‘-Prinzip erfolgen. Der laufende Betrieb soll ohne In-house-Spezialisten bei gleichzeitig geringen Folgekosten für Wartung und Service möglich sein. In Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit der Systeme sorgt die modulare Bauweise dafür, dass sich technologische Upgrades auch langfristig nachrüsten lassen können.

Neu entwickeltes Farbraum-Kalibriersystem

Die Virtual-Reality-Lösung wurde durch den Anbieter mit einem neu entwickelten und patentierten Farbraum-Kalibriersystem ausgestattet, das die maximale Helligkeit der Anzeige deutlich steigern konnte. Die Projektionsfläche misst 5,30 mal 2,25 Meter bei einer Pixelgröße ab 1,3 Millimetern. Die nutzbare Gesamtauflösung beträgt bis zu 4.000 mal 1.696 Pixel bei 120 Hertz pro Auge im 3D-Stereo-Modus. Bei der Darstellung stehen unterschiedliche Screen-Formate wie 16 zu 9, 16 zu10 oder Cinemascope zur Auswahl. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Projektionsanlagen individuell anzupassen. Nach dem Einschalten der Geräte können Quellen über VGA, DVI, Dual-Link DVI, Display Port und HDMI inklusive der üblichen Stereo-Formate abgebildet werden. Optional lässt sich das System mit IR-Tracking-Kameras ausstatten.

Paralleles Arbeiten an einer Anlage möglich

Das durch den Hersteller mit ‚easy to use‘ umschriebene Bedienkonzept soll auch Anwendern ohne IT-Kenntnisse den Einsatz der Lösung etwa für eine kurzfristige CAD- oder Powerpoint-Sitzung gestatten, ohne zuvor Datenkonvertierung und Clustering vornehmen zu müssen. Bedient und konfiguriert werden die Geräte über eine Touch-Tablet-Mediensteuerung. Darüber können Anwender neben den Eingängen auch Anzeigefunktionen wie die ‚Bild in Bild‘- und ‚Split Screen‘-Darstellung regeln. Weiterhin gestattet die Augmented-Reality-Anlage die parallele Arbeit an stereoskopischen Daten von zwei Projektteams, wobei jedes Team seine 3D-Daten von einer eigenen Workstation einspielen kann. Über einen weiteren Rechner ist es zudem möglich, 2D-Daten anzuzeigen. Aufgrund der Pixelgröße von 1,3 Millimetern kann bereits ab einem Betrachtungsabstand von 50 Zentimetern vor der Anlage gearbeitet werden.


Das könnte Sie auch interessieren:

Im verarbeitenden Gewerbe dürften rund 95 Prozent der Firmen eine mehr oder weniger ausgefeilte ERP-Anwendung betreiben. Bei CRM-Systemen geht dieser Prozentsatz bereits rapide zurück, obwohl diese Werkzeuge rund um die Kundenbeziehungspflege kritisch für das Geschäft sein können. Der Grund für die Zurückhaltung ist oft der Aufwand, der mit der Pflege mehrerer mächtiger Systeme einhergeht. Mit einer Komplettlösung für ERP und CRM samt einheitlichem Datenmodell lässt sich dieses Problem auf ein überschaubares Maß einhegen.‣ weiterlesen

Ein Verbundprojekt der TU Berlin will Mixed-Reality-Lernanwendungen mit digitaler Sprachassistenz für die Ausbildung im Bereich Windenergietechnik entwickeln.‣ weiterlesen

In der Logistik können unbemannte Flugroboter schon heute helfen, Bestände automatisiert zu erfassen. Was dem flächendeckenden Einsatz dieser Technik noch im Wege steht, sind die Lücken in den digitalen Abläufen der Firmen - und die sind der oft schlechten IT-Infrastruktur in Deutschland geschuldet. Es gibt also noch viel zu tun.‣ weiterlesen

Die uns bekannten Wertschöpfungsstrukturen in der Ersatzteillogistik stehen vor dem Hintergrund der zunehmenden Relevanz von additiven Fertigungsverfahren vor einer tiefgreifenden Veränderung. Das Forschungsprojekt 3Dsupply, an dem unter anderem das FIR der RWTH Aachen beteiligt ist, widmet sich genau dieser Thematik.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige