Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Digitaler Workflow

Elektronische Akten im Fertigungsbetrieb

Enterprise Content Management-Systeme bieten sich auch als Werkzeuge an, um Compliance-Anforderungen im Fertigungsumfeld effizient umzusetzen. Daher setzt die CENTA Antriebe Kirschey GmbH zur Verwaltung ihrer Auftragsakten auf eine umfassend integrierte Software-Lösung. Dabei zeigen sich nicht nur bei Fragen der Produkthaftung Vorteile – sondern auch bei der zeitnahen Beantwortung von Kundenanfragen.

Perceptive Software Deutschland GmbH

Für viele Fertigungsungsbetriebe wird es zunehmend wichtiger, Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Die transparente Vergabe von Aufträgen öffentlicher Einrichtungen ist ebenso ein Beispiel wie die Dokumentation von Herstellungsschritten vor dem Hintergrund der Produkthaftung und Mängelrügen. Entscheidend ist dabei, dass diese Abläufe in standardisierte Prozesse eingebettet sind und die Dokumente vollständig revisionssicher archiviert werden können. Unterstützung bei diesen Aufgaben leisten IT-Systeme für Enterprise Content Management (ECM) und Dokumentenmanagement (DMS). Diese Anwendungen sind darauf ausgelegt, Dokumente, Internetinhalte und Informationen von Social Media-Plattformen zu dokumentieren, soweit diese in der Verantwortung des Unternehmens liegen. Darüber hinaus kann die Software zur Standardisierung der Prozesse und Abläufe im Unternehmen beitragen und Informationen dort zur Verfügung stellen, wo sie benötigt werden.

Elektronische Dokumente statt ‚Aktentourismus‘

Im Alltag vieler Unternehmen spielen elektronische Akten eine zentrale Rolle. Sie ersetzen Ablage und Archivierung der Originaldokumente in Papier- oder anderer, nicht elektronischer Form. Die elektronische Akte enthält alle Informationen zu einem Vorgang oder Gegenstand gesammelt und digital, sodass Datenzugriff oder -bearbeitung jederzeit per PC erfolgen können. Damit entfällt auch in der Regel eine doppelte Aktenführung, da mehrere Personen Akten und darin enthaltene Dokumente gleichzeitig einsehen und bearbeiten können. Der ‚Aktentourismus‘ von Papierdokumenten durch einzelne Abteilungen lässt sich auf diese Weise genauso vermeiden wie verlegte Dokumente. Um dabei unerwünschte Zugriffe auf Unterlagen zu verhindern, können Archivsysteme die Zugriffe über Berechtigungen regeln. Dies stellt sicher, dass nur berechtigte Mitarbeiter Akten einsehen und Änderungen durchführen können. Revisionssichere Systeme protokollieren zudem jeden Zugriff und jede Änderung eines archivierten Dokuments. Dies ist besonders wichtig, wenn Teams in verschiedenen Werken und Niederlassungen arbeiten.

Produktinformationen zentral vorhalten

Um den spezifischen Anforderungen an Dokumentenverwaltung in der Fertigungsindustrie gerecht zu werden, führt die Perceptive Software Deutschland GmbH (früher Saperion AG) eine DMS-/ECM-Lösung im Portfolio, die angepasste elektronische Akten vorhält. Diese umfassen etwa Dokumente und Informationen für ein Produkt, eine Charge oder einen Produktionsvorgang. Diese Akten sind auf die Struktur und Abläufe in Produktionsunternehmen abgestimmt. Beispiele umfassen etwa Maschinen-, Kunden-, Lieferanten- und Auftragsakten. So können Fertigungsbetriebe auf Basis der Lösung beispielsweise ein erweitertes Qualitätsmanagement aufbauen. Die Archivierung der Produktionsdaten – soweit vorhanden zusammen mit CAD-Daten – hilft hingegen bei der Reklamations- und Garantiebearbeitung, um Herstellungsprozesse durch die Archivierung des ordnungsgemäßen Verlaufs jederzeit nachvollziehbar darstellen zu können. Werden Produktionsdaten dauerhaft und revisionssicher gespeichert, lassen sich Fragen der Produkthaftung letztlich leichter beantworten.

Standardisierte Abläufe zur Fehlervermeidung

Darüber hinaus unterstützt die Software-Suite die Compliance-Anforderungen durch zahlreiche Funktionen, um Arbeitsabläufe zu vereinheitlichen, zu optimieren und zu automatisieren. Diese Prozessunterstützung kann nicht nur die tägliche Arbeit der Sachbearbeiter beschleunigen und erleichtern: Der Rückgriff auf digitale ‚Workflows‘ kann auch zur Fehlervermeidung beitragen und dafür sorgen, dass Vorgänge unternehmensweit einheitlich und damit compliancekonform bearbeitet werden. Dies wiederum wirkt sich vorteilhaft auf Planungs- und Herstellungsprozesse des Unternehmens aus.


Das könnte Sie auch interessieren:

Lange organisierte Imes-Icore die Service-Prozesse mit Exceltabellen und selbstentwickelten Tools. Mit dem Unternehmenswachstum stieß dieser Ansatz an seine Grenze. Heute unterstützt ein Ticketsystem, die steigende Nachfrage nach Support zu bedienen.‣ weiterlesen

Wenn sich Kunden zum Kauf entscheiden, soll der Auftrag ohne Verzögerung und Rückfragen ausgelöst werden. Speziell für komplexe und variantenreiche Produkte setzt dies meist durchgängig digitale und automatisierte Angebots- und Auftragsprozesse voraus. Dabei gilt: Was per CPQ verkauft wird, muss ERP-seitig auch effizient produziert, geliefert und kaufmännisch abgewickelt werden. Ohne dieses Zusammenspiel geht es nicht.‣ weiterlesen

Digitale Werkzeuge für das Field Service Management helfen, den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden. Virtueller und interaktiver Support mit etwa Augmented Reality-Technik könnte bald in vielen Firmen für noch bessere Ergebnisse sorgen. Zumal Service-Organisationen im Krisenjahr 2020 dazu gezwungen waren, etwaige Berührungsängste mit Technologie abzulegen.‣ weiterlesen

Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verzeichnen im Gegensatz zu globalen Konkurrenz niedrigere Margen und schwächere Wachstumsraten, so eine Bain-Analyse. Dieser Rückstand sei jedoch aufholbar.‣ weiterlesen

Nach dem globalen Umsatzeinbruch um voraussichtlich 7 Prozent in diesem Jahr, wird für 2021 im Maschinenbau ein Umsatzwachstum von 6 Prozent prognostiziert.‣ weiterlesen

Mit dem Ziel, seine Präsenz in der DACH-Region weiter auszubauen hat das US-Unternehmen Aptean die Modula GmbH übernommen.‣ weiterlesen

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im November um 0,4 Punkte auf 100,5 Punkte gestiegen. Damit verbleibt der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im leicht positiven Bereich.‣ weiterlesen

Die nun veröffentlichte Normungsroadmap KI von DIN DKE sowie dem BMWi soll Handlungsempfehlungen für Standardisierung von künstliche Intelligenz geben. Die Roadmap ist online abrufbar.‣ weiterlesen

Produktkonfiguration ist für das österreichische Unternehmen Robotunits schon lange ein Thema. Als die selbstentwickelte Lösung für diese Aufgabe an ihre Grenze stieß, wurde die Configure Price Quote-Software von Acatec eingeführt. Das System sollte die Firma auf dem Weg zu ihrem ehrgeizigen Ziel unterstützen: Doppelter Umsatz in fünf Jahren.‣ weiterlesen

Unter der Leitung des Lehrstuhls Werkzeugmaschinen und Steuerungen an der TU Kaiserslautern (WSKL) startet das Projekt „5G – Einsatz in der Industrie“. Durch die Beteiligung der Lehrstühle Augmented Vision, Funkkommunikation und Navigation sowie der Technologie-Initiative SmartFactory-KL soll ein leistungsfähiges Netzwerk entstehen.‣ weiterlesen

Anlässlich des Digital-Gipfels der Bundesregierung präsentiert die Plattform Industrie 4.0 Anwendungen für eine nachhaltige Industrie 4.0. Anhand von Analysen haben die Plattform-Spezialisten dabei drei mögliche Entwicklungspfade identifiziert.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige