Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Die Mischung macht's

Online-Informationsfluss von Anfahrtskizze bis Bonitätsprüfung

Starke Kundenbeziehungen sind die Basis des Erfolgs – unabhängig von der Konjunktur. Unternehmen wollen deshalb mehr und bessere Informationen über Kunden und Interessenten. Vernetztes Kundenbeziehungsmanagement stellt dafür vorhandenes Wissen aus dem Web zur Verfügung.

Bild: Sage

Kunden finden und binden – um diese strategischen Ziele zu erreichen, nutzen deutsche Unternehmen zunehmend Social Media. Eine aktuelle Studie des Branchenverbandes Bitkom zeigt: 47 Prozent, also fast die Hälfte aller teilnehmenden Unternehmen, setzen bereits soziale Medien ein, weitere 15 Prozent haben konkrete Pläne für den Einsatz. Wichtigste Ziele der Nutzung sind neben der Steigerung des Bekanntheitsgrads mit 82 Prozent die Neukundengewinnung, die bei 72 Prozent der Befragetn im Fokus steht. Knapp dahinter rangiert die Kundenbeziehungspflege mit 68 Prozent.

Bitkom-Präsident Dieter Kempf kommentiert die Ergebnisse der repräsentativen und branchenübergreifenden Umfrage wie folgt: „Soziale Medien sind für die Unternehmen auf dem Weg vom Soll zum Muss.“ Damit bestätigt die Studie die Ergebnisse einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens RAAD Research im Auftrag der Sage Software GmbH aus dem Herbst des Jahres 2011. Beide Untersuchungen dokumentieren das starke Engagement der Firmen im Social Web. So gaben in der Befragung des IT-Verbands 86 Prozent der Firmenanwender von Social Media an, auf Plattformen wie XING oder Facebook präsent zu sein.

Der lange Weg zum Erfolgsfaktor Vernetzung

Die Zahlen belegen jedoch auch: Von einem professionellen Umgang mit sozialen Netzen sind insbesondere viele mittelständische Firmen noch weit entfernt. So betreiben etwa nach den Ergebissen der Bitkom-Umfrage nur zehn Prozent der Mittelständler ein Social Media-Monitoring. Das bedeutet: In den allermeisten Unternehmen liegt das Potenzial von Social Media weitgehend brach. Denn die Stärke der Web-2.0-Kommunikation liegt nicht in der massenhaften Verbreitung von Botschaften, sondern in der gezielten Kundenansprache aufgrund der Vernetzung mit der Zielgruppe. Die jedoch lässt sich nur erreichen, wenn die Firmen die im Netz vorhandenen Kundeninformationen mit dem Kundenwissen in ihren eigenen Customer Relationship Management-Systemen (CRM) verbinden und für gleichermaßen effiziente und effektive Maßnahmen nutzen.

Auf die Frage, wie sich die unüberschaubare Vielfalt der Informationen im Social Web effizient und effektiv nutzen lässt, liefert das Web selbst die Antwort: ‚Mashup‘ heißt ein Verfahren, das entscheidende Vorteile verspricht – insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die über kein Budget für eigene Social-Media-Marketing-Abteilungen verfügen. Sie können per Mashup die eigenen Kundendaten und die Kontakthistorie mit nützlichen Daten aus dem Web ergänzen. Moderne CRM-Systeme bieten die dazu nötige Funktionalität im Standard an.


Das könnte Sie auch interessieren:

ERP-Integrationen sind herausfordernde Projekte. Oft vergrößern überbordende Funktionswünsche das Risiko des Scheiterns. Eine Alternative ist die Ausarbeitung einer langfristigen ERP-Strategie samt Roadmap.‣ weiterlesen

Julia C. Arlinghaus, Nicole Dreyer-Langlet, Katharina Hölzle, Daniel Hug, Dieter Meuser und Björn Sautter verstärken den Forschungsbeirat Industrie 4.0. Das von Acatech koordinierte Gremium berät strategisch und unabhängig, insbesondere das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).‣ weiterlesen

Softwareanbieter Sage stellt neue Werkzeuge bereit, die eine Brücke zwischen der eigenen Systemumgebung und der Azure-Cloud von Microsoft bilden sollen.‣ weiterlesen

Fahrerlose Transportsysteme werden aufgrund ihrer Flexibilität für ständig neue Anwendungsfelder in Produktion und Logistik eingesetzt. Die Effizienz dieser Systeme steht und fällt mit ihrer Steuerungslogik. Um diese zu optimieren und schnell umzurüsten, hilft die rechnergestützte Simulation.‣ weiterlesen

Zum Jahreswechsel hat Kumavision Henrichsen4msd übernommen. Die Lösungen des DMS-Spezialisten sollen das eigene Portfolio ergänzen.‣ weiterlesen

BlueXP nennt NetApp sein neues Produkt zum Management von Multi- und Hybridcloud-Umgebungen. Das System ermöglicht die Verwaltung des Datenbestandes einschließlich On-Premises Unified Storage und First-Party Native Storage bei großen Public Cloud-Anbietern.‣ weiterlesen

Mittlerweile gibt es zahlreiche Optimierungsansätze, die auf IIoT-Vernetzung und KI-Anwendungen wie Bilderkennung basieren. Cloud-Plattformen helfen dabei, diese Technologien in den Produktionsalltag zu integrieren und die Entscheidungsfindung vor Ort an der Maschine zu unterstützen.‣ weiterlesen

Nachdem sich VDI-Direktor Ralph Appel Ende des vergangenen Jahres in den Ruhestand verabschiedet hat, tritt Adrian Willig dessen Nachfolge an.‣ weiterlesen

ERP-Systeme sind zentral für die Abwicklung der täglichen Geschäftsprozesse in Firmen. Und sie machen das gut. Das geben die meisten der rund 2.000 Anwenderunternehmen aus dem deutschsprachigen Raum in der Trovarit-Studie 'ERP in der Praxis' an. Für die aktuelle Ausgabe der seit 2004 realisierten Untersuchung wurden 130 ERP-Systeme bewertet, von denen 37 aufgrund ausreichender Datenbasis in die Studie eingingen.‣ weiterlesen

Das Mittelstand-Digital Zentrum Rheinland hat einen Praxisratgeber zum Thema Augmented und Virtual Reality für Unternehmen veröffentlicht. Die Publikation steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.‣ weiterlesen

Ohne es zu bemerken, beeinflussen Websites, Programme oder Apps unsere Wahrnehmung und so auch unsere Handlungen. Denn die Frontends folgen bestimmten Regeln - den Gestaltprinzipien. Sie helfen, ein ansprechendes und verständliches Dashboard zu entwerfen.‣ weiterlesen