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Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie mit Umsatzplus im dritten Quartal

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie kann sich über einen gestiegenen Auftragseingang freuen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Eingang im dritten Quartal des Jahres um acht Prozent gestiegen. Vor allem im Ausland stieg die Nachfrage.

Im dritten Quartal 2016 stieg der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent. Dies teilte der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) mit. Die Inlandsbestellungen sanken um 14 Prozent, während die Auslandsnachfrage um 22 Prozent stieg. In den ersten neun Monaten 2016 zog der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent an. Die Inlandsbestellungen stiegen leicht um zwei Prozent. Unterdessen verzeichnet die Auslandsnachfrage ein Plus von 16 Prozent.

"Im 3. Quartal kann unsere Branche an die positive Geschäftsentwicklungen des ersten Halbjahres 2016 anknüpfen. Die gute Auftragslage bekommt dabei maßgeblich Rückenwind aus dem Ausland. Das gilt für den Euroraum und in noch stärkeren Maße für den Nicht-Euroraum", erläutert Dr. Wilfried Schäfer (Bild), Geschäftsführer des Branchenverbands VDW.

Im Euroraum stützen weiterhin die südeuropäischen Märkte Italien, Spanien und Frankreich die positive Auftragsentwicklung. Außerhalb Europas entwickeln sich die Bestellungen aus den USA besonders stark. Grund hierfür ist insbesondere die gestiegene Auftragslage aus der US-amerikanischen Automobilindustrie. Die Kapazitätsauslastung der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie ist zu Jahresmitte von 86,6 auf 90,2 Prozent im Oktober 2016 gestiegen. "Das ist ein Indiz dafür, dass sich die Branche trotz konjunktureller Schwankungen auf solidem Wachstumskurs befindet", so das Fazit des VDW-Geschäftsführers.

(Quelle:Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW)/Bild:Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW))

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