Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Desktop-Virtualisierung

Klare Strukturen für die Endgerätelandschaft

Langjährig gewachsene, heterogene Systemlandschaften können die IT-Verantwortlichen produzierender Unternehmen vor beachtliche Herausforderungen stellen. Konsolidierung, Virtualisierung und eine maßgeschneiderte Endgerätestrategie können hier Abhilfe schaffen.

Bild: Dell

In vielen Fertigungsunternehmen besteht die IT-Landschaft aus unterschiedlichen Endgeräten; Anwender verwenden oft mehrere Systeme parallel. Die Niederlassungen weit verzweigter Unternehmen haben häufig eigene IT-Infrastrukturen aufgebaut. Dezentrale, heterogene und komplexe Endgeräte-Infrastrukturen lassen sich dann nur mit großem Aufwand verwalten und die Effizienz leidet. Bei Servern und Storagesystemen haben die IT-Abteilungen in vielen Fertigungsunternehmen zuletzt Effizienzverbesserungen erzielt. Durch Hardware-Modernisierung und Virtualisierungstechnologien wurde die Zahl physischer Systeme reduziert. Laufen mehrere virtuelle Maschinen auf einem physischen Server, lassen sich Server leichter auslasten und ihre Anzahl zurückfahren. Eine virtualisierte, modulare Massenspeicher-Architektur ermöglicht es, nur die aktuell benötigten Kapazitäten zu erwerben, die im Betrieb gefordert sind.

Ganzheitlicher Ansatz

Um die IT-Effizienz zu erhöhen, kann sich ein ganzheitlicher Ansatz anbieten, der zusätzlich zur Server- und Storage-Virtualisierung auch die Desktop-Virtualisierung einschließt. In diesem End-to-End-Modell, das Hardware, Software und Services umfasst, werden Systeme, mit denen die Anwender in den unterschiedlichen Abteilungen arbeiten, als virtuelle Einheiten aufgesetzt. Diese wiederum können auf unterschiedlichen Gerätetypen laufen. Die Desktop-Virtualisierung bringt verschiedene Vorteile: Die zentrale Überwachung und Steuerung der Endgeräte reduziert den Administrationsaufwand. Während sich die Komplexität der IT-Systemlandschaft verringert, wird das IT-Management ebenfalls vereinfacht. Auch die Mitarbeiter profitieren im Alltag, da sie mit nahezu jedem Endgerät auf ihre persönliche Arbeitsumgebung zugreifen können.

Cyber-Angriffe abwehren

In Zeiten von Datenklau und Web-Attacken spielt auch die Sicherheit eine wichtige Rolle. Anwendungen und Daten lassen sich effizienter schützen, wenn sie zentral in einem Rechenzentrum liegen. Ähnlich verhält es sich mit der Abwehr von Cyber-Angriffen: Server, Speichersysteme und virtualisierte Arbeitsumgebungen sind einfacher zu sichern als einzelne Geräte. Unternehmen können das umfangreiche Potenzial der Desktop-Virtualisierung am besten ausnutzen, wenn sie zusätzlich zu den vorhandenen Desktop-Systemen spezielle Endgeräte einsetzen. Dell bietet drei verschiedene Typen von Clients an, die für den Betrieb in virtuellen Desktop-Umgebungen ausgelegt sind: Den Thin Client, ein kompakter Minirechner ohne Festplatten, der wenig Strom verbraucht und an den Tastatur und Bildschirm angeschlossen werden können. Hier liegt die komplette Arbeitsplatzumgebung auf dem Server und steht lediglich auf dem Bildschirm zur Verfügung. Auf dem Server läuft eine Virtualisierungssoftware von Citrix, Microsoft oder VMware, die benötigte Applikationen bereitstellt, Daten verarbeitet und speichert. Zum Einsatz kommen Thin Clients in der Fertigungsindustrie überall dort, wo voll ausgestattete PCs oder Notebooks nicht notwendig sind.

Der zweite Client-Typ ist der Zero Client. Diese Endgeräte sind für jeweils eine bestimmte Backend-Umgebung optimiert, beispielsweise zur passgenauen Unterstützung eines Citrix-, Microsoft- oder VMware-Servers. Sie verfügen über kein lokales Betriebssystem, erfordern kaum Administration und bieten keine Angriffsfläche für Viren und Malware. Der Zero Client benötigt nur einen Bruchteil der lokalen Software im Vergleich zum Thin Client. Der dritte Typ ist der Cloud Desktop, der ebenfalls keine Festplatte besitzt. Betriebssystem und Applikationen werden jedoch nicht auf dem Server mit Virtualisierungssoftware, sondern lokal ausgeführt und dazu via Netzwerk übertragen. Dieser Client bietet die vollständige Leistungsfähigkeit eines Desktop-PCs, benötigt aber geringere Serverkapazitäten. Management, Patches und Updates sind zentralisiert, Desktop-Wartung entfällt. Die Systeme eignen sich für lokale Einsatzszenarien und Niederlassungen von Unternehmen des produzierenden Gewerbes, in denen es auf Leistung, einfaches Image-Management und Sicherheit ankommt.

Beliebig viele Instanzen

Ein Vorteil virtualisierter Server-, Speicher- und Desktop-Strukturen ist die Auslastung vorhandener Systeme. Bedingt durch die Virtualisierung kann die IT-Abteilung eines Fertigungsunternehmens fast beliebig viele Desktop-Instanzen hinzufügen, ohne Auswirkungen auf den Betrieb. Weitere Vorteile der Virtualisierung sind einfache Backups, schnelle Daten-Wiederherstellung, komfortable Softwareverteilung und eine hohe Sicherheit der Endgeräte.

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Der standortübergreifende Austausch von Projekten leidet, Produktdaten können nicht automatisiert in die Tools geladen und damit nutzbar gemacht werden. Der offene Standard eCl@ss Advanced ist ein Schlüssel, um der Kommunikation von Systemen verschiedener Hersteller Tür und Tor zu öffnen.‣ weiterlesen

Mit der Deutschen Beteiligungsgesellschaft DPE hat sich die BE-terna-Gruppe einen Partner für die weitere Expansion des Unternehmens an Bord geholt. Die Beteiligungsgesellschaft hat die Mehrheit der Gesellschaftsanteile der IT-Gruppe übernommen.‣ weiterlesen

Der Code of PLM Openness (CPO) von 2011 ist ein Leuchtturmprojekt mit internationaler Strahlkraft. Sieben Jahre nach Einführung der Initiative bilanziert ein Softwareanbieter, der von Anfang an den CPO mitgestaltet hat, dass die Architekturmodelle der 2000er-Jahre immer häufiger an ihre Grenzen stoßen.‣ weiterlesen

Das Systemhaus Bressner Technology gehört ab sofort zum US-Unternehmen One Stop Systems. Trotz der Übernahme soll Bressner weiterhin als eigenständiges Unternehmen agieren.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige