Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Grußwort

Den Schritt zum digitalen
Unternehmen wagen

Industrie 4.0 findet seine Fortsetzung in umfassend digitalen Geschäfts- und Fertigungsprozessen und völlig neuer digitaler Angebotsformen. Das fordert Unternehmen heraus, denn es eröffnet ihnen gleichzeitig die Chance ihre Marktposition auszubauen. Gemeinsam mit seinen Partnern stellt SAP das Rüstzeug bereit, mit dem Unternehmen den digitalen Wandel erfolgreich bewältigen können.

Rinse Tamsma, Senior Vice-President General Business & Channels Region Middle & Eastern Europe, SAP SE (Bild: SAP SE)

Rinse Tamsma, Senior Vice-President General Business & Channels Region Middle & Eastern Europe, SAP SE (Bild: SAP SE)

Mit seinem Portfolio will SAP Unternehmen den Weg zu neuen Technologien wie Engineer-to-Order und der Automatisierung von Produktionsprozessen mithilfe autonomer Agenten ebnen. Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie spielen für SAP dessen Partner. Sie sind vor Ort beim Kunden, erfassen individuelle Anforderungen und erarbeiten maßgeschneiderte Lösungen. Das Partnersystem ist dabei insbesondere im Mittelstand aktiv. Gut 80 Prozent der rund 350.000 Anwender der Walldorfer Softwareschmiede zählen zur Kategorie der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Von diesen wiederum werden in Deutschland an die 80 Prozent von SAP-Partnern betreut. So entsteht ein Wissens- und Erfahrungspool, den sich die deutsche Industrie zunutze machen kann.

Digitalisierung unvermeidlich

An der Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Angeboten führt kein Weg vorbei, auch – oder vor allen Dingen nicht im produzierenden Gewerbe. Den ersten Schritt in diese Richtung hat ein Teil der Unternehmen im Rahmen von Industrie 4.0-Projekten bereits getan oder ist gerade dabei, die ersten Gehversuche zu unternehmen. So werden beispielsweise Produktionssysteme, Maschinen, Sensoren und Aktoren miteinander vernetzt und an zentrale Plattformen wie die SAP Cloud-Plattform für das Internet der Dinge und SAP S/4Hana angebunden. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigte SAP beispielsweise zusammen mit seinen Partnern auf der Hannover Messe Industrie 2017 an der IoT-Wall: Feldgeräte wurden über Sensoren und Gateways mit der Cloud-Plattform von SAP verknüpft. Diese sammelt Informationen wie Temperaturwerte und Daten über die Dichte von Gasen, die durch ein Leistungssystem übermittelt werden. Wird ein Normbereich überschritten, löst das automatisch einen Service-Auftrag im SAP-System aus, der an einen Partner von SAP weitergeleitet wird. Fachleute des Partners können somit beim Fertiger proaktiv Wartungsarbeiten an Systemen vornehmen. Das verringert Stillstandszeiten und verhindert Störungen von Produktionsprozessen.

Akzeptanz im Mittelstand

Vor allem Unternehmen aus dem Fertigungsbereich haben nach Daten des Digitalverbandes Bitkom mittlerweile das große Potenzial von Industrie 4.0 erkannt. Das gilt beispielsweise für Branchen wie den Automobilbau, die Elektronik- und Optikindustrie sowie das metallverarbeitende Gewerbe. Auch Hersteller von Maschinen, chemischen Produkten und Nahrungsmitteln setzen auf vernetzte Produktionsumgebungen, IoT-Plattformen und die Anbindung an Echtzeit-ERP-Suiten für das digitale Geschäft. Nicht nur Konzerne, sondern auch mittelständische Unternehmen in Europa und Deutschland erkennen, wie wichtig Industrie 4.0 und die Digitalisierung sind. So stuft fast die Hälfte (47 Prozent) der Mittelständler mit 500 bis 999 Mitarbeitern die Teilhabe an der digitalen Wirtschaft als essenziell für ihren Erfolg in den kommenden drei bis fünf Jahren ein. Das ergab eine Untersuchung des Markforschungsunternehmens IDC im Auftrag von SAP. An die 34 Prozent der Unternehmen haben zusätzliche Ressourcen bereitgestellt, um den digitalen Wandel voranzubringen – Geld, Personal und Technik.

ANZEIGE


„Zusammen mit seinen Partnern unterstützt SAP mit seinem umfassenden Produktportfolio Unternehmen aus allen Sparten des produzierenden Gewerbes nachhaltig dabei, ihre Geschäftsmodelle und Infrastruktur für das digitale Zeitalter fit zu machen. Das gilt für Industrie-4.0-Projekte sowie die Digitalisierung aller Unternehmensbereiche, vom Geschäfts- und Fertigungsprozess bis hin zur Entwicklung neuer digitaler Angebote.“

Rinse Tamsma, SAP SE


Gemeinsam schneller zur Lösung

Auch wenn Plattformen wie SAP Hana eine zentrale Rolle bei der Digitalisierung von Industrieunternehmen einnehmen können, reicht die Bereitstellung von Anwendungen häufig nicht aus. SAP-Partner helfen etwa dabei, Projekte im Bereich Industrie 4.0 zu beschleunigen. Zwar erfordern umwälzende Ansätze im Unternehmen selbst bereits ein hohes Maß an Neugier und Innovationsbereitschaft. Doch ein Partner erleichtert Unternehmen die Digitalisierung. Wenn es darum geht, etwa IoT-Lösungen in das Unternehmen zu integrieren, kann SAP etwa mit dem neuen Leonardo Jump-Start-Programm und -Portfolio unterstützen. Digitalisierung bedeutet nicht nur, Maschinen, Sensoren oder Transportfahrzeuge zu vernetzen. Es gilt auch bestehende Geschäftsmodelle und Prozesse anzupassen und neue digitale Angebote zu entwickeln. Doch gerade in diesen Punkten fühlen sich viele Mittelständler in Deutschland überfordert. Das ergab eine Studie des Digitalverbandes Bitkom. Dennoch haben bislang nur 18 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland mit bis zu 499 Mitarbeitern Beratungsleistungen zur digitalen Transformation in Anspruch genommen. Darunter fallen auch Unternehmen aus der Industrie. Dort haben bislang 23 Prozent der Betriebe auf die Unterstützung externer Partner zurückgegriffen, etwa das Digitalisierungs-Knowhow von SAP-Partnern. An die sieben Prozent wollen dies in absehbarer Zeit tun.

Externes Wissen nutzen

Gewiss müssen Business-Entscheider und Experten aus IT und Fertigung erst einmal selbst abwägen, ob ein Anbieter von Digitalisierungslösungen und dessen Partnernetzwerk die passenden Lösungen in petto haben. Doch mit einer individuell zugeschnittenen Beratung über marktverfügbare Lösungen können externe Fachleute Möglichkeiten zur Digitalisierung aufzeigen, die den IT-Verantwortlichen im Fertigungsumfeld oft nicht in den Sinn gekommen wären. So lassen sich zum Beispiel mit dem SAP Asset Intelligence Network alle Daten über eine Maschine zusammenfassen. Hersteller, Dienstleister und Anlagenbetreiber können diese Informationen teilen, vergleichen und für Verbesserungen nutzen.

Märkte erschließen sich nicht von selbst

Schon heute ist absehbar, dass neue technische Möglichkeiten im produzierenden Gewerbe weiter zunehmen. Einen Vorgeschmack gibt die Open Integrated Factory: Lernende Maschinen, autonome Agenten und Engineer-to-Order-Prozesse könnten die industriellen Fertigung neu gestalten. Damit können Unternehmen individuelle Produkte herstellen: Ihr Kunde definiert, welche Eigenschaften ein Erzeugnis aufweisen soll. SAP-Software übernimmt diese Daten und speist sie in integrierte Produktionsprozesse ein – bis zur Ausgabe über 3D-Drucker oder andere Systeme. Das Beispiel zeigt, wie gerade mittelständische Unternehmen im Wettbewerb bestehen und neue Marktsegmente erschließen können – ob im eigenen Land oder international. Diese Chance sollten sich Industrie-Unternehmen nicht entgehen lassen. Kurzum: Seien Sie mutig – Think Bold – und nutzen Sie die neuen Möglichkeiten, die Ihnen die Digitalisierung bietet. SAP und seine Partner werden Sie auf diesem Weg begleiten.

Die folgenden Seiten bieten Ihnen einen Überblick über unsere Partner und ihr Portfolio. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!


Das könnte Sie auch interessieren:

Im Projekt ‘Kitos – Künstliche Intelligenz für TSN zur Optimierung und Störungserkennung‘ arbeiten Wissenschaftler und Ingenieure gemeinsam an Lösungen für ein dynamisches Netzwerkmanagement in der Industrie.‣ weiterlesen

Laut statistischem Bundesamt hat sich die Industrie im Mai von den Einbrüchen verursacht durch die Corona-Pandemie etwas erholt. Die Produktion legte zu, verfehlt das Mai-Ergebnis des Vorjahres jedoch um 19,3 Prozent.‣ weiterlesen

Zwei Drittel (66 Prozent) der Unternehmensleiter weltweit sind optimistisch, dass sich der europäische Markt relativ schnell vom wirtschaftlichen Abschwung durch die COVID-19-Pandemie erholen wird. Das geht aus einem Report des Beratungsunternehmens Accenture hervor, der auf einer Umfrage unter fast 500 C-Level-Führungskräften in Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum in 15 Branchen basiert.‣ weiterlesen

Wie die Kommunikation in der Arbeitswelt zukünftig aussehen kann, erforschen derzeit die Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. Dabei steht der digitale Zwilling im Mittelpunkt.‣ weiterlesen

Der ERP-Anbieter Proalpha hat einen neuen Chief Sales Officer. Zum 1. Juli hat Michael T. Sander die Position übernommen. Er folgt auf Andree Stachowski.‣ weiterlesen

Ein Produkt online konfigurieren und sofort bestellen: Was für Verbraucher alltäglich ist, gewinnt auch im B2B-Bereich an Bedeutung. Mit dem Configure-Price-Quote-Ansatz und entsprechender Software kann diese Variantenvielfalt angeboten werden, ohne den Vertrieb zu überlasten oder die Customer Journey aus dem Blick zu verlieren.‣ weiterlesen

Kürzere Durchlaufzeiten, Abläufe und Sequenzen simulieren und frühe Aussagen zu Konzepten und deren Verifikationen treffen zu können - das waren die Wünsche der österreichischen SEMA Maschinenbau. Die Software IndustrialPhysics von Machineering leistet genau das.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige