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Datenverarbeitung in der Steuerung

Überblick in Echtzeit

Hochwertige Daten sind die Grundlage für ein effizientes Arbeiten in der Entwicklung, bei der Inbetriebnahme und im Service von Automatisierungssystemen. Dabei sind Kriterien wie Echtzeit, lückenlose Aufzeichnung und die Darstellung von Verläufen unbedingt zu erfüllen. Mit entsprechenden Diagnoseinstrumenten lassen sich so zuverlässige Aussagen treffen. Durch vollständige Integration der Signalerfassung, Diagnose und Archivierung direkt in die Steuerung geht das Software-Oszilloskop Scope 3 von Bachmann Electronic dabei einen Schritt weiter.

Bild: Bachmann Electronic GmbH

In der Projektierung und Programmierung von Automatisierungslösungen gilt es, zahlreiche Aspekte zu beherrschen. Um Fehler zu vermeiden, wird auf kurze Implementierungsphasen mit unmittelbarer Funktionsüberprüfung gesetzt. Denn je früher ein Fehler entdeckt wird, desto kostengünstiger ist dessen Behebung. Dieses Vorgehen ist nur dann erfolgreich, wenn entsprechende Daten zur Verfügung stehen. Doch Oszilloskope und Logikanalysatoren sind teuer und selten verfügbar. Gängige Messtechnik-Pakete hingegen verfügen meist nicht über die notwendigen Abtastraten. Der Datenrekorder des Scope 3 befindet sich direkt auf der M1-Steuerung. Als nachinstallierbares Software-Modul verursacht er keine Änderungen an bestehenden Applikationen. Abtastraten von 100Mikrosekunden ermöglichen Echtzeitmessungen, wobei genauso Langzeitaufnahmen mit stündlichen Messpunkten möglich sind. Neben digitalen und analogen E/A-Kanälen können auch beliebige Programmvariablen erfasst werden, um Funktionsüberprüfungen umfassend und einfach durchzuführen.

Alle Variablen sicher im Blick

Während der Inbetriebnahme arbeiten Techniker unter stets völlig neuen Bedingungen. Sie müssen Module miteinander verdrahten, notwendige Konfigurationen vornehmen und die reibungslose Funktion sicherstellen. Zuverlässige Tools sind dabei Voraussetzung für effizientes Arbeiten. Um das Zusammenspiel verschiedener Komponenten, die möglicherweise erstmals kombiniert zum Einsatz kommen, zu überprüfen, werden Signalchecks durchgeführt. Dies bedeutet, dass jedes Signal und jede Variable bei Bedarf live oder als Zeitverlauf zur Verfügung stehen muss. Treten Fehler oder Abweichungen auf, nimmt der Techniker die notwendigen Softwarekorrekturen oder Einstellungen der Regler vor. Bei komplexen Fehlern bedarf es oftmals der Rücksprache mit Experten in der Zentrale.

Für präzise Antworten ist hierzu ein einfacher und vollständiger Datenaustausch gefragt. Mit dem Software-Oszilloskop werden physikalische Größen nicht nur als Zahlenwert dargestellt. Die Lösung macht den zeitlichen Verlauf von Vorgängen sichtbar und setzt diesen in Relation zu anderen Prozessgrößen. Ein spezielles Austauschformat ermöglicht die Speicherung und den Versand von Aufzeichnungskonfiguration und erfassten Werten in einer einzigen Datei, die beispielsweise per E-Mail weitergeleitet werden kann. Durch effiziente Speicherformate bleiben die Dateien relativ klein und können so problemlos transferiert werden. Die Aufzeichnungen sehen am Bildschirm des Empfängers identisch aus, alle gewählten Einstellungen bleiben beim Transfer erhalten. Auch kann der Empfänger die Diagramme nun nach Belieben bearbeiten.


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