Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Daten-Hubs in der Produktion

Mit Assistenzsystemen zur digitalen Fabrik

Beitrag drucken


Ein Meta-Assistenzsystem verbindet die spezifischen Assistenzsysteme. Bild: © blobbotronic/Fotolia.com/Johann Hofmann/Maschinenfabrik Reinhausen GmbH

Horizontale Integration

Zur horizontalen Integration werden die Maschinen durch das MES vernetzt. Eine wesentliche Aufgabe ist, die Konnektoren bereit zu stellen, die eine Kommunikation zwischen den regelmäßig mit proprietären Datenformaten arbeitenden Maschinen ermöglichen. Durch die Weitergabe der Maschinendaten können Medienbrüche sowie zeitintensive und potenziell fehlerhafte, teilweise wiederholt anfallende manuelle Eingaben vermieden werden.

Schnittstellen verwalten

Die üblichen Einzelschnittstellen führen oft dazu, dass Akteure in der Fertigung dezentral miteinander kommunizieren. Jeder spricht mit Hilfe von unterschiedlichen Schnittstellen mit jedem. Die Zahl der dadurch entstehenden Schnittstellen zwischen den Akteuren bring dabei sehr häufig Kommunikationsprobleme mit sich. Je mehr Kommunikationen ablaufen beziehungsweise je mehr Schnittstellen in einem Kommunikationsprozess auftreten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für Probleme. Die Anzahl an Schnittstellen S einer dezentral stattfindenden Kommunikation zwischen n Akteuren, wie sie durch Insellösungen in der Fertigung auftritt, kann dabei logisch durch folgende Formel beschrieben werden: S(n) = n (n – 1).

Eine zentral organisierte Kommunikation kann die Zahl der Schnittstellen erheblich reduzieren, da nur zwei Schnittstellen je zusätzlichem Akteur nötig sind. Die Anzahl an Schnittstellen S einer zentralen Kommunikation beträgt somit stets: S(n) = 2 n. Somit begleitet das Assistenzsystem der Maschinenfabrik jeden einzelnen Schritt digital und ermöglicht so die papierlose CAM Fertigung.

Synchronisieren erforderlich

Industrie 4.0 wird gelegentlich ausschließlich auf dezentrale Komponenten reduziert. Das dieser ausschließliche Ansatz irrt, lässt sich mathematisch belegen. Damit aus der digitalen Fertigung die digitale Fabrik entstehen kann, muss es innerhalb dieser sinnvollen Dezentralität immer wieder zentrale Leuchttürme im Sinne von Hubs (zum Beispiel für Wareneingang, Fertigung, Montage, Warenausgang et cetera) geben, ansonsten explodiert die Bandbreite der Schnittstellen. Der große Zusammenhang kann durch ein Meta-Assistenzsystem hergestellt werden, welches das ERP-System zurückdrängen wird (Bild oben).


Das könnte Sie auch interessieren:

Harting und Expleo haben im Rahmen der SPS 2019 in Nürnberg eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Vorstandsvorsitzender Philip Harting und Peter Seidenschwang, Head of Industry bei Expleo Germany, unterzeichneten die Vereinbarung, mit der beide Parteien die langfristige Zusammenarbeit im Bereich datengesteuerter Dienste und IoT-Lösungen für Industriekunden bekräftigen.‣ weiterlesen

Laut einer Accenture-Studie können Unternehmen, die in die Skalierung von Technologieinnovationen investieren, mehr als doppelt so hohe Umsatzwachstumsraten erzielen. Dies betrifft in der Studie lediglich zehn Prozent der befragten Unternehmen.‣ weiterlesen

Mit steigender Auftragszahl stieß das ERP-System der ITV GmbH an seine Grenzen. Viele Prozesse erforderten zudem noch viel Handarbeit, etwa beim Einpflegen von Daten. Diese dokumentenbasierten Prozesse sollten mit einer Branchenlösung künftig digital ablaufen.‣ weiterlesen

Digitalgestützte Assistenzsysteme gewinnen in Fabriken an Bedeutung. Gerade komplexe Fertigungsaufgaben lassen sich so schnell, mit weniger Fehlern und von geringer qualifizierten Mitarbeitern ausüben. Für eine Studie haben 144 Produktionsverantwortliche darüber gesprochen, wie es in ihren Werken um die digitale Assistenz bestellt ist.‣ weiterlesen

Laut aktueller Zahlen des ZEW — Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, blickt die Deutsche Wirtschaft zuversichtlicher in die Zukunft, als noch Ende des vergangenen Jahres. Im Vergleich zum Dezember stieg der Wert der Konjunkturerwartungen um 16 Punkte.‣ weiterlesen

Um Mobilität in Zeiten von Verstädterung, Ressourcenknappheit und Klimawandel zukunftsfest zu machen, bündeln die Universität Stuttgart und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ihre Forschungskompetenzen im Innovationscampus ‘Mobilität der Zukunft‘ (ICM).‣ weiterlesen

Viele Unternehmen haben das Thema Kundenbeziehungsmanagement auf ihrer digitalen Agenda. Und es geht voran, gerade im Maschinen- und Anlagenbau. Eine aktuelle Umfrage zeigt aber auch, woran es auf dem Weg zur 360°-Kundensicht noch hakt.‣ weiterlesen

Mixaco stellt Industriemischer für Chemikalien, Farben und Kunststoffe her. Jetzt hat die Firma ihr Angebot um eine IoT-Lösung erweitert, mit der Anlagenbetreiber die Leistung ihrer Maschinen online überwachen und sie vorausschauend warten können. In Verbindung mit anderen Bausteinen der IoT-Plattform sind aber noch viel mehr Anwendungen möglich.‣ weiterlesen

Im 23. Global CEO Survey von PWC rechnet mehr als die Hälfte der 1.581 befragten CEOs mit einem Rückgang des Weltwirtschaftswachstums. Auf lange Sicht zeigen sich die Befragten jedoch optimistischer.‣ weiterlesen

Weit mehr als 200 Aussteller auf werden auf der All About Automation im am 4. und 5. März am Bodensee erwartet. Bei der aktuellen Auflage sind die Themen Robotik und MRK zunehmend stark vertreten.‣ weiterlesen

Trendthemen wie künstliche Intelligenz oder Nachhaltigkeit haben Auswirkungen auf die gesamte Supply Chain. Auf der diesjährigen Logimat, die vom 10. bis zum 12. März in Stuttgart stattfindet, zeigen mehr als 1.650 Aussteller, wo die Reise in der Intralogistik in den nächsten Jahren hingehen könnte.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige