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Customizing

Das System rund um die Prozesse anpassen?

Eine Enterprise Resource Planning-Lösung gilt als zentrale Säule aller Geschäftsprozesse. Dennoch ergeben sich fast automatisch Konflikte bei der Einführung eines Systems oder bei einem Umstieg von einer Altlösung auf ein neues ERP-Werkzeug. Ist also Customizing – die Anpassung des Systems an die Prozesse – eine sinnvolle Methode? Oder sollten eher die Prozesse an das System angepasst werden? Vor allem in Branchen mit spezifischen Ansprüchen ist Customizing sinnvoll und häufig durch den richtigen Systemanbieter bereits vorweggenommen. Die Macht der Systeme ist indes gewachsen: Statt bisher reiner Auftragsabwicklung reicht das Potenzial der heute üblichen ERP-Werkzeuge bis in die effiziente Prozesssteuerung.



Bild: Fotolia / Mindscanner

Nicht nur Stichworte wie Industrie 4.0 oder das Internet of Things zeigen, wie stark heute Industrie und Informationstechnologie verschmolzen sind. Dabei werden nicht nur Prozesse effizienter abgebildet – was zu einer völlig neuen Wettbewerbssituation führen kann – sondern auch neue Geschäftsmodelle erschlossen.

Im ERP-System laufen die Fäden zusammen

Das Herzstück einer jeden Abwicklung im Unternehmen – von der Planung zur Produktion – ist dabei das Enterprise Resource Planning-System. Die Fäden eines Unternehmens laufen dort zusammen. Dabei wird jedoch schnell deutlich: Bei der Einführung eines ERP-Systems oder einem Systemwechsel gilt es, sowohl die Prozesse im Unternehmen wie die Standardprozesse im ERP-System zu überdenken. Denn nicht immer passen die Prozesse und ihre digitalen Abbilder gut zusammen; oftmals hat auch einfach die Zeit die genutzten Möglichkeiten überholt und im Unternehmen könnte noch weit effizienter gearbeitet werden. Ein erstes Customizing eines ERP-Systems ist zunächst bereits gegeben durch die Auswahl einer Branchensoftware, im besten Fall bei einem Anbieter, der bereits umfangreiches Wissen in dieser Branche sammeln konnte. Zudem sollte die Software updatefähig sein, denn nichts entwickelt sich gegenwärtig so schnell wie die Technologie.

Klassische Rolle des ERP-Systems

Seit jeher hat ein ERP-System die Aufgabe, die Ressourcen in einem Unternehmen zu planen und zu verwalten. Doch eine gewisse Statik war über Jahrzehnte nicht von der Hand zu weisen – die reine Verwaltung und Abwicklung genügen längst nicht mehr. Die Ansprüche sind gewachsen, und vor allem produzierende Unternehmen erkennen mehr und mehr den Nutzen einer ERP-Lösung. Entscheidend ist eine genaue Kenntnis der eigenen Prozesse im Unternehmen, um die Anpassung eines Standardsystems so einfach wie möglich zu machen. Ein Projektteam mit kompetenz- und fachbereichsübergreifenden Mitgliedern kann dabei helfen, die unterschiedlichen Ansprüche an eine Lösung zu kanalisieren. So wird auch wirkungsvoll vermieden, dass die Entscheidung für das falsche System getroffen wird, oder im gewählten System vorhandene Ressourcen und Funktionen nicht genutzt werden. Dennoch ist – bei allem Wunsch nach Anpassung des Systems – auch eine Kontrolle der Prozesse im Unternehmen nötig. Denn nicht alleine die ERP-Software sorgt für Effizienz, während ein integraler Prozess mit ERP und Prozessmanagement im Unternehmen nahezu ein Erfolgsgarant sind. Vor allem bereichsübergreifende Prozessketten und Workflows gilt es kritisch zu hinterfragen – auch mit Zielrichtung auf Industrie 4.0 und einer vernetzten Produktion.



Eine mögliche Systemarchitektur. Bild: Planat GmbH

ERP für mittelständische Produktionsbetriebe

Die Planat GmbH bietet mit Fepa eine skalierbare ERP/PPS-Standardsoftware. Jeder Arbeitsschritt in der Produktion kann durch die Software begleitet werden. Das beginnt bei der ersten Ansprache durch das Vertriebsteam und reicht bis hin zur Rechnungsstellung an den Kunden. Vor allem Zulieferbetriebe profitieren davon. Die meist mittelständischen Strukturen verlangen nach größtmöglicher Effizienz in den täglichen Fertigungs- und Vertriebsprozessen. Der Preiskampf ist oft hart, und wenige Cent pro Bauteil entscheiden über Auftrag oder Leerlauf.

Die Mischung aus Standard und ‚Custom Made‘

Das Konzept des ERP-Anbieters erlaubt die Nutzung einer Standardlösung, die sich dem Status quo im Unternehmen anpasst. Die Workflows können abgebildet und jederzeit an die sich veränderbaren Gegebenheiten angepasst werden. Einzelne Module machen eine Individualisierung leicht. Prozesse, die als Wildwuchs entstehen können, werden so bereits frühzeitig in der Software aufgefangen. Die verschlankten Geschäftsprozesse sorgen für unmittelbare Wettbewerbsvorteile: Schnellere Angebotsprozesse, eine höhere Qualität bei der Bearbeitung der Aufträge, weniger Lagerbestand sowie Auswertungen auf Knopfdruck, die einen genauen Ist-Stand der Produktion und aller relevanten Prozesse geben. Die Mitarbeiter des Softwareherstellers sind auch Unternehmensberater: Das Team durchleuchtet Jahr für Jahr etliche Unternehmen und hat sich so zu einem kompetenten Ansprechpartner für Prozessoptimierung entwickelt. Mit optimierten Workflows wird der ROI zudem schneller erreicht.

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Das System rund um die Prozesse anpassen?
Bild: Fotolia / Mindscanner



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