Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Collaborative Working

Effektivität im Ex-Bereich

Collaborative Working mit mobilen Geräten ist mehr als einen Kollegen telefonisch um Hilfe zu bitten. Es befähigt Menschen ihre Arbeit auf eine ganz neue Art und Weise zu erledigen, indem sie selbst bei der Arbeit an abgelegenen Standorten mit den notwendigen Echtzeit-Informationen unterstützt werden und diese andererseits bereitstellen können.



Bild: Ecom Instruments GmbH

Um Collaborative Working auch im Ex-Bereich (Zone 1 und 2/Division 1 und 2) zu ermöglichen, hat Ecom Instruments das eigensichere, 4G/LTE-fähige Android Smartphone Smart-Ex 01 und das Zone 1/21 und Division 1 zertifizierte Tablet Tab-Ex 01 im Programm. Das Tablet basiert auf dem Samsung Galaxy Tab Active. Die robusten Mobilgeräte lassen sich in explosionsgefährdeten Umgebungen anwenden, also beispielsweise Öl- und Gasförderanlagen, Raffinerien, Pharma- und Chemiewerke oder weitläufige Tanklager. Auf diese Weise können Anwender von mobilen Lösungen profitieren.

Verteiltes Wissen

Die Herausforderung dort lag bislang in der Umsetzung. Wissen in Form von Know-how verteilt sich auf verschiedene Köpfe. Backend-Systeme sind häufig nicht mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden und Arbeitsaufträge werden anhand von Papierlisten und Klemmbrettern durchgeführt. Durch die mit neuer Technik wie 4G/LTE-Standard und Bluetooth 4.0 inklusive BLE (Bluetooth Low Energy) ausgestatteten Geräte können kundenorientierte Lösungen auch in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden. Dank Applikationen wie elektronische Arbeitspläne und Arbeitsaufträge müssen Mitarbeiter mit der Nutzung von Tablets und Smartphones nicht mehr zum Schreibtisch zurückkehren, um handschriftliche Informationen in das System einzupflegen, sondern können dieses in Echtzeit während der Durchführung der Arbeit aktualisieren. Entscheidungen können direkt vor Ort getroffen und umgesetzt werden. Sofern jeder User Informationen mittels eines mobilen Gerätes Informationen erfasst, kann die Qualität und Genauigkeit der Daten erheblich verbessert werden.

Die Geräte eignen sich zum Beispiel für Inventuren, Materialnachverfolgung, Kontrollgänge oder Inspektionen und Instandhaltung. Mit dieser Hilfe können Analysten und Experten die Daten in Echtzeit interpretieren und Entscheidungen treffen, ohne dass ein Spezialist die Anlage oder Offshore-Plattform persönlich besuchen muss. Tägliche Inspektionen in Chemie-Betrieben, Raffinerien und anderen Gefahrenzonen werden meistens von Technikern über den Tag hinweg ausgeführt und die Ergebnisse anschließend in die Firmendatenbank eingespeist. Dementsprechend hoch ist die Reaktionszeit zwischen der Erfassung und Behebung eines Schadens und der Reparatur. Mit mobilen Geräten können Verantwortliche in Echtzeit über potentielle Werksstillstände und Anomalien informiert und mit Datenmaterial über die Ursache versorgt werden. Optionale Front- und Rückkameras und eine kabellose Netzverbindung ermöglichen es, beispielsweise Schäden noch während der Inspektion oder Instandhaltung zu erfassen. So können mittels Videotelefonie-Applikationen Experten oder verantwortliche Mitarbeiter in der Leitzentrale sofort eine Ferndiagnose stellen und erforderliche Maßnahmen einleiten.

Schaltpläne überall zur Hand

Mittels Tablets oder Smartphones können Mitarbeitern vorinstallierte Anlagenschaltpläne und Diagramme auf jedem Gerät zur Verfügung gestellt werden. Dokumente und Vorlagen, die aufgrund ihrer Darstellungsgröße mit einem Smartphone oder PDA kaum zu bearbeiten sind, lassen sich auf dem acht Zoll-Display des Tablets ohne Scrollen anzeigen. Mit GPS ausgestattet erlauben die Geräte zudem eine genaue Lokalisierung der Mitarbeiter. Eng verbunden mit der digitalen Transformation im Zuge der Industrie 4.0 geht es also auch bei Collaborative Working um eines: Vernetzung. Hierfür gilt es, eine flexible und sichere Kommunikation über große Entfernungen zu gewährleisten.


Das könnte Sie auch interessieren:

KI-basierte Systeme und Maschinen werden immer autonomer, selbstständiger und intelligenter. Ob und wie ist es zu schaffen, dass sie auf Dauer menschlichen Werten und Regeln folgen? Dr. Kurt D. Bettenhausen, Vorsitzender des interdisziplinären Gremiums Digitale Transformation im VDI und Vorstandsmitglied der VDI/VDE-GMA, spricht im zehnten Teil unserer Serie Autonome Systeme mit dem VDI.‣ weiterlesen

Nachdem die PSI Software AG bereits bekanntgegeben hatte, das Finanzvorstand Harald Fuchs das Unternehmen im nächsten Jahr verlässt, steht nun fest, dass Gunnar Glöckner den Posten ab Juli 2021 übernehmen wird.‣ weiterlesen

Zurzeit liegt weder ein fest umrissenes Berufsbild noch klar formulierte Anforderungen an Projektingenieure vor, die in internationalen Projekten eingebunden sind.‣ weiterlesen

Der Getriebehersteller Neugart hat 18 Baureihen für Planetengetriebe mit vier Millionen möglichen Varianten im Programm. Trotz der Vielfalt kann der Hersteller seine Produkte innerhalb von 24 Stunden ausliefern. Denn Neugart hat den Aufwand für Konstruktion und Datenverwaltung durch ein regelbasiertes Variantenmanagement komplett automatisiert.‣ weiterlesen

Zum 1. November hat Dr. Clemens Weis die operative Geschäftsführung von Cideon übernommen. Er folgt auf Clemens Voegele, der den Posten des Chief Digital Officers der Friedhelm Loh Group übernommen hat. Als Vorsitzender der Geschäftsführung bleibt er jedoch Teil von Cideon.‣ weiterlesen

Gemeinsam wollen MHP und IFS verbesserte Lösungen für ein durchgängiges Service Lifecycle Management anbieten.‣ weiterlesen

25 Prozent der Unternehmen in Deutschland rechnen damit, dass in den kommenden fünf Jahren mehr Produktionsprozesse ausgelagert werden. Damit beschäftigen sich vor allem kleinere Unternehmen (bis 50Mio.€ Jahresumsatz). Etwa jede zweite Firma erhofft sich dadurch mehr Flexibilität.‣ weiterlesen

Lange liefen die Drucker im Weidmüller-Werk in Wutha-Farnroda morgens an ihrer Leistungsgrenze, wenn sie das ganze Papier zu den Fertigungsaufträgen ausgaben. Nach dem Rollout der Digital Manufacturing Suite von SAP änderte sich das. Heute sind die meisten Informationen digitalisiert und Werker mit mobiler IT statt Klemmbrettern unterwegs.‣ weiterlesen

Die Maschinenexporte aus Deutschland stabilisieren sich zunehmend. Im September verbuchten die Maschinen- und Anlagenbauer aus Deutschland beim Exportgeschäft ein Minus in Höhe von 7,6 Prozent im Vorjahresvergleich. Im Zeitraum Juli bis September sanken sie damit um 12,4 Prozent auf 39,8Mrd.€.‣ weiterlesen

Im Normalfall füllt Adelholzener jährlich rund 600 Millionen Flaschen ab, in Krisenzeiten sollen die dafür angezapften Quellen jedoch der Trinkwasserversorgung dienen. Somit sind die Anlagen des Getränkeherstellers kritische Infrastruktur, die etwa in puncto Gebäudesicherheit besonderen Auflagen unterliegt: Bucht sich ein Besucher am Empfang nicht ein, kommt er nicht weit.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige