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Carolo-Cup

Konstruktionswettbewerb für autonom fahrende Modellfahrzeuge


Im Rahmen des im Februar an der TU Braunschweig in Kooperation mit dem VDI ausgerichteten Konstruktionswettbewerbs Carolo-Cup hatten die Aachener die Nase vorn ? vor neun anderen teilnehmenden Teams. Die Teams treten in statischen und dynamischen Disziplinen gegeneinander an. Zu den dynamischen Disziplinen gehören das rückwärts Einparken, das fehlerfreie Durchfahren eines Rundkurses mit und ohne Hindernisse sowie die Beachtung von Vorfahrtsregelungen an Kreuzungen. Dabei erzielen die Modellfahrzeuge, die im Maßstab 1:10 gebaut sind, Geschwindigkeiten von bis zu 20km/h auf dem zehn mal zehn Meter großen Parcours.

Praxisorientierte Projekte im Studium

Die statischen Disziplinen werden von einer Jury bewertet, die aus Experten der Wirtschaft und Wissenschaft zusammengesetzt ist. Beurteilt werden neben dem Einpark- und dem Spurführungskonzept mit Ausweichmanövern auch die Kosten und Energieeffizienz der Modelle. Vorbild des Studentenwettbewerbs ist die DARPA Urban Challenge mit eigenständig fahrenden Autos. Die kleinere Studenten-Version, der Carolo-Cup, wurde ins Leben gerufen, um das Studium durch praxisorientierte Projekte attraktiver zu machen und Studierende für das Thema autonomes Fahren zu begeistern.



Das Sieger-Team „GalaXIs“ v.l.: Stefan Kockelkoren, Yves Duhr, Julian Krenge, Philipp Fischer, Matthias May.

Durch diesen Wettbewerb werden praktische Fähigkeiten gefördert: z.B. müssen Sensor- und Aktorentechnik wie auch Fahrwerke und komplexe Softwarealgorithmen entwickelt werden. Ganz nebenbei lernen die Studierenden Projektmanagement, Sponsorenakquise und Präsentationstechniken sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Elektrotechnikern, Informatikern und Maschinenbauern.


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