Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Business Intelligence auf Dokumentenbasis

Qualitative Kennzahlen-Analyse

Das Zusammenspiel von Business Intelligence und Dokumentenmanagement kann bei der Kennzahlenanalyse wertvolle Dienste leisten. So kann beispielsweise die Auswertung von Bilanzzahlen und semantischen Informationen aus Schriftwechseln mit Kunden Rückschlüsse hinsichtlich der Effizienz des betrieblichen Qualitätsmanagements treffen, oder die Ursachen von Projektverzögerungen analysieren.

Bild: GSD Software

Aktuelle Systeme für Business Intelligence (BI) sind wahre Alleskönner auf dem Gebiet der Entscheidungsunterstützung. So gehören Werkzeuge für das Dashboarding und das Berichtswesen zum Standard im Funktionsumfang. Erweitert werden diese bei vielen Anbietern durch umfangreiche Analyse-, Data Mining- und Planungsfunktionen. Mit diesen Werkzeugen können Informationen aus heterogenen Datenbeständen ausgewertet und benutzergerecht dargestellt werden.

Die daraus resultierenden quantitativen Aussagen, die von der Darstellung von Umsatzverläufen bis hin zu Auswertungen im Sinne einer Balanced Scorecard gehen, lassen wenig Wünsche offen. Wenn Plausibilitäten geprüft werden müssen, helfen Drill-Down Funktionen, um die Daten bis zu ihrem Ursprung nachzuverfolgen. Damit ist der quantitativen Analyse meist Genüge getan. Der Umsatzverlauf kann nachvollzogen werden und wird bei Bedarf detailliert dem betreffenden Kunden zugeordnet.

Sollte sich bei dieser Analyse herausstellen, dass zum Beispiel ein Kundenauftrag zu einer positiven Umsatzentwicklung geführt hat, ist dies häufig der Ausgangspunkt für weiteren Informationsbedarf. lnhaltlich stellt sich in diesem Prozess oft die Frage nach den Gründen für die Entscheidung eines Kunden, einen Auftrag zu erteilen und damit den Umsatz zu tätigen.

Um hier die passsenden Antworten zu finden, gilt es zum Beispiel, die beteiligten Ansprechpartner nachzuvollziehen, mögliche Bezüge zu einer Marketing-Kampagne zu ermitteln oder das Kommunikationsaufkommen mit dem Kundenunternehmen vor der Umsatzgenerierung zu analysieren. Dazu lassen sich Informationen durch den semantischen Inhalt, welcher sich aus der Analyse unterschiedlichster Dokumente ergibt, ergänzen.

Dokument und Business Intelligence verbinden

Um dabei Systembrüche zu vermeiden bietet es sich an, das BI-System als integrierten Bestandteil eines Enterprise-Content-Management-Systems (ECM) zu realisieren. Dieser Ansatz setzt allerdings voraus, dass die Integration aller Prozesse in einer Lösung schon bei dessen Konzeption im Pflichtenheft steht.

Dieser Herausforderung hat sich der oberfränkische IT-Anbieter GSD Software gestellt. „Wir können damit die Vorteile von ECM-Systemen und BI-Tools in einer einzigen Lösung anbieten. Ein Ansatz, der vor allem beim Mittelstand gut ankommt“, erklärt Roland Stutzmann, Leiter Marketing & Produktmanagement des Unternehmens. Dabei können ganz unterschiedliche Objektarten mit der integrierten Lösung analysiert werden.

Die Software lässt sich nicht nur zu einem Dokumentenmanagement- (DMS) und BI-System kombinieren. Sie integriert bei Bedarf auch die Arbeitsfelder Customer Relationship Management (CRM), Projektmanagement, Produktion und Warenwirtschaft sowie Finanz- und Anlagenbuchhaltung. Durch den integrierten Systemaufbau kann die BI-Funktionalität unmittelbar auf diese Lösungsbereiche aufsetzen. Dabei ist das Dokument als qualitative Information Dreh- und Angelpunkt der Auswertung: Verändert sich eine Unternehmenskennzahl – zum Beispiel der Umsatz pro Kunde – so können im zweiten Schritt alle diesem Kunden zugeordneten Dokumente analysiert werden. Ist es das Projekt, welches eine Abweichung von definierten Vorgabewerten aufweist, lassen sich alle das Projekt betreffenden dokumentenbasierten Informationen für die weitergehende qualitative Untersuchung heranziehen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Parametrierung von Anlagen ist zeitintensiv und erfordert Fachwissen - und findet demnach nur statt, wenn es nicht anders geht. Doch Datenanalyse und Algorithmen können künftig helfen, Produktionsanlagen und eingesetzten Ressourcen stets das Bestmögliche zu entlocken.‣ weiterlesen

Verbraucher können Massenprodukte wie Schuhe und Autos längst nach individuellen Wünschen gestalten. Auch im Industriebereich erwarten Kunden immer individuellere Lösungen zum Preis von Serienprodukten - obwohl Komplexität und Kosten beim Hersteller steigen. Softwaregestützte Variantenkonfiguration adressiert diese Effekte.‣ weiterlesen

PSI Automotive & Industry hat Details zum neuen Release 9.4 des ERP-Systems Psipenta bekanntgegeben. Überarbeitet wurden demnach zum Beispiel die Unterstützung bei der Exportabwicklung, die Textverwaltung, die Standardberichte im Client sowie Mehrsprachenbelege.‣ weiterlesen

Viele Unternehmen rollen Funktionalität im IIoT als Microservice aus. Dazu erstellen IT-Teams kleine Software-Container, die oft mit Kubernetes verwaltet werden. Das könnte künftig häufiger mit Bare Metal Kubernetes erfolgen.‣ weiterlesen

Angesichts komplexer werdender Prozesse und dem Wunsch nach niedrigen Durchlaufzeiten parallelisieren Unternehmen Entwicklungsabäufe per virtuellen Inbetriebnahme.‣ weiterlesen

Wollen Hersteller mehrere Werke mit einer vergleichbaren MOM/MES-Infrastruktur versorgen, steigen die Projektrisiken deutlich. Klare Zielvorgaben, offene Kommunikation und ein Exzellenzzentrum helfen, die Risiken zu bewältigen - und instanziierbare MOM-Templates zu entwickeln, die trotzdem individuelle Anforderungen berücksichtigen.‣ weiterlesen

Die Stimmung in den Unternehmen hat sich im Mai etwas aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf 93 Punkte. Trotz Inflationssorgen, Materialengpässen und Ukraine-Krieg erweise sich die deutsche Wirtschaft als robust, so Ifo-Präsident Clemens Fuest.‣ weiterlesen

Aptean DACH hat zwei neue Partner im Boot: den KI-Spezialisten Prodaso sowie das IT-Systemhaus Acomm.‣ weiterlesen

Im Gegensatz zur klassischen Produktions-IT bieten Cloud-Systeme höhere Rechen- und Speicherkapazitäten. Für Anwendungen mit deterministischen Anforderungen gelten diese Infrastrukturen aber als ungeeignet. Dabei können viele Hürden mit der richtigen Konfiguration und der Nutzung von TSN überwunden werden.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige