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Brücke zwischen Produktion und Tagesgeschäft

Für die Steuerung von Produktion und Unternehmensprozessen nutzt die Mazet Maschinenbau und Zerspanungstechnik GmbH eine Business-Software mit Leitstand-Modul. Bei der Entscheidung für die Lösung stand die umfassende Unterstützung der Wertschöpfungskette des Betriebs im Vordergrund.



Bild: Mazet GmbH

Die Mazet Maschinenbau und Zerspanungstechnik GmbH hat ihren Sitz in einer Region, die schon seit 100 Jahren mit der Stahlherstellung verbunden ist: in Unterwellenborn am Rande des Thüringer Schiefergebirges. 1992 gegründet, kann Mazet auf eine lange Firmengeschichte zurückblicken. Die Führung des Familienunternehmens haben Annette und Torsten Köhler im Jahr 2009 übernommen. Heute zählt das Unternehmen 45 Beschäftigte und verfügt über einen 50 Werkzeugmaschinen umfassenden Maschinenpark. Dabei dreht sich alles um den Werkstoff Stahl: von Materialbeschaffung über Zuschnitt, mechanische Bearbeitung und Montage durch Schlosserei und Schweißerei bis zur Veredelung der Bauteile. Der Lohndienstfertiger steht für eine hohe Fertigungstiefe aus einer Hand und bewegt Stückgewichte von bis zu 50 Tonnen.

Von Materialwirtschaft bis Ressourcenmanagement

Der Betrieb ist spezialisiert auf kurzfristige Ersatz-, Reparatur- und Musterfertigung von Unikaten und Kleinserien für den Maschinenbau. „Termintreue, Qualitätsarbeit und vor allem Spontanität – das erwarten unsere Kunden, und dadurch zeichnet sich unser Unternehmen aus“, berichtet Torsten Köhler. „Deshalb waren wir auf der Suche nach einem ERP-System, das nicht nur mit uns mithalten kann, sondern weiter ‚denkt‘, unsere Produktionsprozesse exakt plant und dabei trotzdem flexibel bleibt.“ Diese Software hat der Fertiger mit Deleco gefunden und im Januar 2012 in Betrieb genommen. Das Enterprise Resource Planning-System des Anbieters Delta Barth übernimmt die Abbildung des gesamten Fertigungsprozesses: In der Materialwirtschaft, der Verwaltung von Kundenaufträgen und der Angebotserstellung, der Ableitung von Fertigungsaufträgen inklusive Zeiterfassung und Auswertung der Geschäftsprozesse sowie in der Planung von Kapazitäten, Material und Ressourcen stellt das System die Arbeitsschritte aller Ebenen durchgängig dar. Das Unternehmenssystem verbindet so die Fertigung mit den Vorgängen des täglichen Geschäftsverkehrs – wie Einkauf, Verkauf und Angebotskalkulation – genauso wie mit Disposition und Lagerwirtschaft.

Das Komplettpaket wird darüber hinaus durch eine Datenbankschnittstelle zur Finanzbuchhaltung und Lohnabrechnung ergänzt. Diese umfangreiche Nutzung von Funktionalitäten innerhalb einer Software birgt Köhler zufolge zahlreiche Vorteile: „Mazet verfügt mit Deleco erstmalig über ein geschlossenes System. Digitale Unterlagen werden schnell zur nächsten Bearbeitung weitergeleitet, Mehrfacheingaben entfallen – hierdurch kann wertvolle Zeit gespart werden. Die Prozesse unseres Unternehmens werden zusammenhängend dargestellt.“ Diese umfassende Sichtweise auf die Arbeitsabläufe der Nutzer hat für die Geschäftsleitung bei der Entscheidung für die Software den Ausschlag gegeben: „Bei dieser Software liegt der programmtechnische Schwerpunkt ganz klar auf der Wertschöpfungskette. Nur ein Anbieter, der versteht, dass wir durch eine effiziente Wertschöpfung unser Geld verdienen, kann ein ERP-System entsprechend sinnvoll programmieren.“

Disposition per Leitstand: Alles eine Frage der Planung

Die Fertigungstiefe bei Mazet ist hoch; verbunden mit einem Mix unterschiedlicher Groß- und zahlreicher Kleinaufträge ist eine funktionierende Planung und Organisation der Produktionsabläufe ohne Unterstützung durch Software nur schwer möglich. Für eine realistische und punktgenaue Planung kommt der Deleco Leitstand zum Einsatz – das integrierte Software-Werkzeug des ERP-Anbieters für Fertigungsplanung. Hier laufen zentrale Informationen für die Fabrikation zusammen: Daten zu Baugruppen, Terminen und vor allem den komplexen Fertigungsabläufen. So bezieht der Leitstand die Verfügbarkeit von Ressourcen und Material ebenso in seine Berechnungen ein wie die Qualifikationen der Mitarbeiter für bestimmte Arbeitsschritte. Weiterhin werden Lieferfristen und Fremddienstleistungen berücksichtigt. Aufträge, Arbeitsgänge und Ressourcen werden anschließend mittels Gantt-Diagramm visualisiert, um Nutzern zu jeder Zeit eine bestmögliche Übersicht über die Vorgänge in der Produktion bieten zu können. „Die Darstellung einer festen Planung war gestern – heute werden Planungen benötigt, die sich ständig ändernden Parametern anpassen und verschiedene Szenarien simulieren können“, sagt Geschäftsführer Köhler.


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