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Branchenspezifische Lösungen

Keine Nummer zu groß

Viele große Unternehmen und Konzerne nutzen Software sowohl für Enterprise Resource Planning als auch zur Produktionsplanung und -steuerung. Dazu kommen Systeme zur Kalkulation, Angebotserstellung und Auftragsbearbeitung sowie Product Lifecycle Management-Lösungen für die Produktentwicklung und Produktionsplanung. Gerade für mittelständische Betriebe gewinnen branchenspezifischen Lösungen weiter an Bedeutung.



Bild: CCE Systems Engineering GmbH & Co. KG

Wer durch Einführung intelligenter Software im Fertigungsbetrieb die Arbeitsabläufe sowie das Datenmanagement abteilungs- und standortübergreifend harmonisiert, kann häufig Effizienz und Qualität verbessern – mit direkten Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit. In der Praxis zeigt sich, dass der IT-Wildwuchs in den Unternehmen die Prozessoptimierung ebenso erschweren kann wie die Unklarheit bezüglich Zuständigkeiten und Kompetenzen. Schließlich ist abteilungsübergreifende Projektarbeit in vielen Betrieben bis dato eher die Ausnahme. Zudem schrecken mittelständische Betriebe nicht selten vor den mächtigen Product Lifecycle Management-Lösungen der führenden Anbieter zurück. Zu groß, zu komplex, zu teuer heißt es dann. Bleibt die digitale Revolution damit ein Thema für weltweit agierende Konzerne mit ihren großen IT-Abteilungen und den entsprechenden Budgets?

Ressourcenschonend implementieren

Ohne Frage, die PLM-Einführung ist ein komplexer Vorgang. Zum einen ist der Aufwand für das Customizing sehr hoch, zum anderen bindet die Optimierung der Geschäftsprozesse wichtige Ressourcen im Betrieb. Doch die Vorteile eines funktionierenden Product Lifecycle Managements können die Nachteile in Bezug auf Kosten und Aufwand bei der Einführung aufwiegen. Wie schnell sich ein System rechnet, hängt jedoch mit der Integrationsfähigkeit der Lösung zusammen und wie hoch die Kosten für erforderliche Systemanpassungen ausfallen. Um diese noch weiter zu reduzieren, könnte sich der Griff zu einer branchenspezifischen PLM-Standardimplementierungen lohnen. Doch was muss eine solche Lösung mitbringen?

Eine Branchen-Lösung ersetzt nicht das PLM-System, sie baut darauf auf und ergänzt sie. Sie soll bereits in der Standard-Konfiguration die wichtigsten Fragen des Betriebs beantworten und die Anwendung der Systeme vereinfachen. Zudem soll sie den Aufwand für die Integration in die IT-Systemlandschaft und das Anlernen der Mitarbeiter reduzieren. So ermöglicht eine ERP-PLM-Integration durchgängige Prozesse über Abteilungsgrenzen hinweg – vom Anlegen der Projektdaten, über die Konstruktion und Simulation bis hin zum Einspeisen der Stücklisten in das ERP-System. Eine mehrfache Datenerfassung ist damit nicht mehr erforderlich, Stammdaten sind für alle Abteilungen und Standorte stets aktuell, die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung, Fertigung und Beschaffung wird optimiert.


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