Beitrag drucken

Best Practices: Ressourceneffiziente Projekte

Transfer effizienter Strategien in die Praxis

Manchmal sind es die ganz einfachen Dinge, wie das Vorwärmen eines Grundstoffes in der Produktion, die einen enormen Effekt auf die Kostenbilanz haben. Manchmal müssen ganz neue Produktionswege ge- und erfunden werden. Die Effekte innovativer und durchdachter Ansätze schlagen sich dabei nicht nur in einem geringeren Materialverbrauch oder weniger Energieeinsatz nieder. Sie ersparen den Betreibern meist auch erhebliche Kosten und steigern darüber hinaus noch die Qualität des Produktes.

Wie wird Ressourceneffizienz in einzelnen Betrieben umgesetzt? Die Unternehmen Tital GmbH, Martin Pfaffmann und die Süss GmbH zeigen die Möglichkeiten im Wirtschaftsraum Deutschland auf.

Gemeinsam mit der Effizienz-Agentur NRW, der Hessen-Agentur und dem Effizienznetz Rheinland-Pfalz arbeitet das ZRE mit seinen Partnern im Pius-Netzwerk an der allgemeinverständlichen Darstellung von Beispielen, in denen die Umsetzung ressourceneffizienter Maßnahmen besonders gelungen ist. Diese Best Practices können Anregungen geben, auch im eigenen Umfeld nach neuen Ansätzen zu suchen. Eine Filmreihe stellt Erfahrungen mit dem Einsatz ressourceneffizienter Produktionsverfahren eines Herstellers von Werkteilen für den Flugzeugbau, eines Produzenten von Weingelee und eines Veredelungsbetriebs für Leichtmetallbauteile vor. Die Unternehmer erreichen mit ihren Effizienzmaßnahmen Einsparungen von bis zu 90% beim Wasser-, bis zu 75% beim Material- und bis zu 50% beim Energieeinsatz im Prozess. Die Filmsequenzen machen deutlich: Ressourceneffizienz lohnt sich selbst im kleinsten Betrieb. Der erzielte wirtschaftliche Vorteil macht den Aufwand und die notwendigen Investitionen mehr als wett.


Das könnte Sie auch interessieren:

22 Organisationen aus Industrie und Wissenschaft haben erstmals gemeinsame Empfehlungen für eine Innovationspolitik vorgelegt. Unterschrieben haben unter anderem der Daad, die Helmholtz-Institute, der VDMA und ZVEI. ‣ weiterlesen

Der französische Softwarehersteller Dassault Systèmes wird die amerkanische Exa Corporation für rund 400 Millionen US-Dollar kaufen. Damit erweitert der Anbieter von PLM- und Engineering-Lösungen sein Portfolio insbesondere im Bereich der Strömungssimulation. ‣ weiterlesen

Viele Unternehmen stehen dem Thema Künstliche Intelligenz grundsätzlich positiv gegenüber. Doch noch haben viele Firmen nicht das richtige Knowhow, um eigene KI-Projekte zu starten. Auch der organisatorische Rahmen und die fehlende Akzeptanz stehen der Marktdurchsetzung von KI-Lösungen noch im Weg. Das ergab eine Untersuchung des amerikanischen Business Analytics-Softwarehersteller SAS Institute.‣ weiterlesen

Sensordaten effizient nutzen

Im Stahlwalzprozess sammeln Tausende von Sensoren kontinuierlich Daten. Zwar übertragen die Sensoren diese Daten mittlerweile weitestgehend automatisiert, häufig erfolgt die Auswertung jedoch manuell. Das bedeutet viel Aufwand und einige Risiken bei Energieeffizienz oder Produktqualität. Gute Gründe, die Sensordaten automatisiert zu analysieren. ‣ weiterlesen

Materialise übernimmt Actech

Materialise, ein belgischer Anbieter von Additive Manufacturing-Angeboten, hat die Sctech GmbH auf Freiberg/Sachsen erworben. Actech ist ein Full Service-Hersteller von komplexen Metallgussteilen. Mit der Übernahme will Materialise sein Portfolio spezielle 3D-gedruckte Metallteile erweitern.‣ weiterlesen

Cyberangriffe auf die Industrie: Fertigungsbranche ist Top-Ziel

Etwa jede dritte Cyberattacke auf Rechner für industrielle Kontrollsysteme (ICS, Industrial Control Systems) in der ersten Jahreshälfte 2017 richtete sich gegen Unternehmen aus der Fertigungsbranche. Das zeigt der aktuelle Kaspersky-Bericht über Cyberbedrohungen für industrielle Automationssysteme [1]. Der zahlenmäßige Höhepunkt der Angriffe lag dabei im März 2017 – auch bedingt durch Wannacry. Zwischen April bis Juni gingen die Werte wieder leicht zurück. ‣ weiterlesen