Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Augmented Reality (AR)

Digitales und Reales miteinander verknüpft

Mit Augmented Reality zieht vielerorts eine recht neue Technologie in den Arbeitsalltag von Industrieunternehmen ein. Deren Möglichkeiten beschränken sich nicht auf Entwicklung und Engineering. Vielmehr können die meisten Unternehmensbereiche Nutzen daraus ziehen.

Bild: Re’flekt GmbH / Kothes GmbH

Ob in der Produktion, in der Instandhaltung oder im Aftersales – Augmented Reality (AR) kommt in der Industrie in zahlreichen Bereichen zum Einsatz. Allerdings blieb es bislang häufig bei Prototypen oder vereinzelten Anwendungen. Der Grund dafür: Bisher musste beinahe jede AR-Anwendung individuell programmiert werden, was mit hohen Kosten verbunden ist. Die Augmented Reality-Plattform Reflekt One schafft standardisierte Prozesse, wodurch eine skalierbare und kostengünstige Entwicklung für ganze Produktreihen möglich ist – ohne Programmierkenntnisse. Augmented Reality verknüpft digitale Informationen mit realen Gegenständen und macht sie auf Mobilgeräten und Datenbrillen sichtbar und verfügbar. Beispielsweise lassen sich wichtige Inhalte aus der Bedienungsanleitung oder Reparaturhinweise auf einem Tablet oder per Datenbrille direkt an einer Maschine anzeigen.

Langes Suchen nach der benötigten Information soll so der Vergangenheit angehören. Mit Augmented Reality lassen sich kontext-bezogene Informationen zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, auf dem richtigen Gerät anzeigen lassen. Auf dem Weg zur digitalen Fabrik und Industrie 4.0 kann die Technologie deshalb eine wichtige Rolle einnehmen. Service-Informationen, Live-Daten von Sensoren und Auswertungen der Daten erhalten durch AR die erforderliche Vernetzung und Anbindung an vorhandene Infrastruktur. Die aktuellen Generationen der Smartphones und Tablets sind mit ausreichender Technik ausgestattet, um Big Data zu visualisieren. Mit der Datenbrille steht die nächste Stufe an Mobilgeräten bereit. Google, Microsoft und Samsung bieten schon Smart Glasses. Allerdings ersetzen die Brillen derzeit keineswegs die Smartphones und Tablets. Dazu fehlt die Performance, optische Korrektur und industrietaugliche Ergonomie.

Rentabilität gefragt

Wie jede neue Technologie wird Augmented Reality nach ihrer Wirtschaftlichkeit beurteilt. Bevor Entscheider eine Investition tätigen, wollen sie wichtige Parameter und Indikatoren zur Rentabilität sowie dem Mehrwert gegenüber herkömmlichen Methoden wissen. Nach Kosten und Rendite gefragt, bekamen die Unternehmen bisher oft nur wenig konkrete Fakten. Das liegt daran, dass jede Anwendung einzeln erstellt wurde und unterschiedliche Rahmenbedingungen vorliegen. Eine Fallstudie macht kaum Sinn, da sie sich nicht auf andere Anwendungen übertragen ließe. Neben der eigentlichen Funktion von Reflekt One – Inhalte für Augmented Reality zu erstellen – ist es insbesondere die Aussagekraft zur Planbarkeit und Investitionsbeurteilung, die den Nutzen der Plattform ausmachen soll. Bereits nach kurzer Zeit können die Mitarbeiter eine klare Aussage zu Aufwand und Nutzen treffen. Ob es um eine Maschine geht oder um verschiedene Modellreihen eines Automobilbauers: Unternehmen nutzen vorhandene CAD-Daten, 3D-Modelle, Bilder und Animationen für zahlreiche Einsatzmöglichkeiten in der Industrie. Die Daten bleiben mit dem Werkzeug im Unternehmen; Mitarbeiter können AR-Anwendungen in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung erstellen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Im Anlagenbau ist das Zusammenspiel von Engineering und Fertigung alles andere als trivial. Es gilt, fertigungsrelevante Daten projektbezogen in die jeweiligen Prozesse an Maschinen zu übermitteln, oft mit erheblichem Aufwand und manchen Schnittstellenhürden. Helfen kann das RiPanel Processing Center von Rittal, ein neues Jobmanagement-Tool zur zentralen Arbeitsvorbereitung.‣ weiterlesen

Im Forschungsprojekt ’Fluently’ wollen die Beteiligten das Teamwork von Mensch und Maschine optimieren. So sollen zwischen beiden echte soziale Interaktionen ermöglicht werden.‣ weiterlesen

Selbst gut ausgeprägte ERP-Systemlandschaften weisen meist Lücken auf, in denen Prozesse ohne digitales Abbild ablaufen. Individuell erstellte mobile Anwendungen können solche Lücken schließen - und so manch andere Schwachstelle in der ERP-Landschaft ausbügeln.‣ weiterlesen

Waren Cloudkosten verschwendet oder sinnvoll? Wer Ausgaben keinen Verursachern zuordnet, kann dies kaum hinlänglich beantworten. Erst die interne Verrechnung legt die Ursachen für die Ausgaben offen - und somit das Potenzial für Optimierungen.‣ weiterlesen

Zum Jahresende verzeichnet der Maschinen- und Anlagenbau einen rückläufigen Auftragseingang. Preisbereinigt vermeldet der VDMA ein Minus von 4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2021. Im vierten Quartal gingen die Aufträge um 16 Prozent zurück.‣ weiterlesen

Zehn Unternehmen beteiligen sich am Joint Venture Cofinity-X. Die Partner wollen damit die Umsetzung von Datenökosystems Catena-X weiter vorantreiben.‣ weiterlesen

Mit einem Plus von 1,9 Punkten verzeichnet das Geschäftsklima der Digitalbranche im Januar einen erneuten Anstieg und liegt nun bei 18,5 Punkten. Erstmals seit Sommer 2022 liegen zudem die Geschäftserwartungen im positiven Bereich.‣ weiterlesen

Ob zur Remote-Unterstützung der Mitarbeiter vor Ort, zur Schulung und technischen Einweisung neuen Personals oder bei der Umplanung von Produktionsstraßen - fotorealistische digitale Zwillinge können Unternehmen vielfältig unterstützen.‣ weiterlesen

Viele ERP-Lösungen wurden einst von Spezialisten entwickelt und danach nur noch angepasst, erweitert und mit Updates versorgt. Doch steigende Digitalisierungsanforderungen, schnellere Produkteinführungen sowie der Fachkräftemangel schrauben die Anforderungen in die Höhe. Könnte Low-Code-Softwareentwicklung die Lösung sein?‣ weiterlesen

Mit einem Anstieg von 1,6 Punkten im Januar liegt das IAB-Arbeitsmarktbarometer bei 102,9 Punkten und damit über der neutralen Marke von 100. Für die Arbeitsmarktforscher deutet dies auf positive Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt hin.‣ weiterlesen