Anzeige
Anzeige

Auf dem Weg zur bestmöglichen Maschinenbelegung

Präzise Planzeiten erreichen

Beitrag drucken
Blick in die Fertigungshalle bei Schlatter: Die zu fertigenden Maschinenteile sind Komponenten der auszuliefernden Schlatter-Anlagen und weisen insbesondere im Hinblick auf die mechanische Bearbeitung eine sehr hohe Fertigungstiefe auf. Bild: Schlatter Deutschland

Unternehmensspezifische Plan-Zeitenermittlung

„Einer unserer Beweggründe für die Entscheidung, HSplan bei uns im Hause einzusetzen, bestand darin, unsere Kalkulation mit wesentlich mehr Genauigkeit und damit mit höherer Sicherheit auszustatten,“ erklärt Meichsner und ergänzt: „Da wir als Einzelfertiger und für bestimmte Aufträge auch als Kleinserienfertiger agieren, sowie eine sehr große Anzahl unterschiedlicher Teile stets aufs Neue zu kalkulieren haben, nimmt die Kalkulation einen durchaus hohen Stellenwert ein. Die von uns durchgeführte ‚Schnupperphase‘ war überzeugend und zeigte uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Auf der anderen Seite wurde erkennbar, dass mit diesem neuen Werkzeug durch Anpassung der Verfahrensbausteine im Bedarfsfall auch eine gezielte Prozessoptimierung vorgenommen werden kann. Gleichzeitig sammeln wir jede Menge Know-how in diesem Tool und Personalengpässe lassen sich besser abdecken.“ Harro Schröter, kaufmännischer Leiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Schlatter Deutschland GmbH & Co. KG, erklärt: „Auch von Seiten der Geschäftsleitung schloss man sich den Argumenten der Kollegen aus dem operativen Geschäft voll an. HS Plan ergänzt als Zusatzmodul die IT-Infrastruktur im Hause, es wird als eine Standardsoftware, die eine deutliche Arbeitserleichterung mit sich bringt, von allen involvierten Mitarbeitern geschätzt“.

Für die Anwender im Betrieb war es selbstverständlich, die unternehmensspezifischen Technologiedaten in das System einzubringen, um letztlich in der Praxis die besten Plan-Zeiten zu ermitteln. Ebenso klar war es, die einzelnen Verfahrensbausteine mit entsprechen Regelwerken möglichst optimal auf die individuellen Belange auszurichten. Nach einer dreitägigen Schulung der Mitarbeiter aus Kalkulation und NC-Programmierung in Erfurt konnten diese Aufgaben selbständig in Angriff genommen werden; in zwei Monaten erfolgten Aufbereitung und Einpflegen der entsprechenden Technologiedaten.

Es schlossen sich Anpassungen spezieller Dreh- und Fräs-Verfahrensbausteine im Folgemonat an. „Diese Vorgehensweise hat sich als sehr sinnvoll erwiesen, denn einerseits schaffte der intensive Umgang mit der Software die notwendige Vertrautheit und andererseits erreichte man eine gewisse Unabhängigkeit. Denn Pflegeaufwand für Änderungen und Ergänzungen fällt stets an, entweder aufgrund des Einsatzes neuer Maschinen, Verfahrenstechniken und Werkzeuge oder durch die Verwendung neuer Werkstoffe. In derartigen Situationen ist es ein erheblicher Vorteil, schnell selbst Hand anzulegen zu können“, sagt Meichsner.


Das könnte Sie auch interessieren:

Im Projekt ‘Kitos – Künstliche Intelligenz für TSN zur Optimierung und Störungserkennung‘ arbeiten Wissenschaftler und Ingenieure gemeinsam an Lösungen für ein dynamisches Netzwerkmanagement in der Industrie.‣ weiterlesen

Laut statistischem Bundesamt hat sich die Industrie im Mai von den Einbrüchen verursacht durch die Corona-Pandemie etwas erholt. Die Produktion legte zu, verfehlt das Mai-Ergebnis des Vorjahres jedoch um 19,3 Prozent.‣ weiterlesen

Zwei Drittel (66 Prozent) der Unternehmensleiter weltweit sind optimistisch, dass sich der europäische Markt relativ schnell vom wirtschaftlichen Abschwung durch die COVID-19-Pandemie erholen wird. Das geht aus einem Report des Beratungsunternehmens Accenture hervor, der auf einer Umfrage unter fast 500 C-Level-Führungskräften in Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum in 15 Branchen basiert.‣ weiterlesen

Wie die Kommunikation in der Arbeitswelt zukünftig aussehen kann, erforschen derzeit die Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. Dabei steht der digitale Zwilling im Mittelpunkt.‣ weiterlesen

Der ERP-Anbieter Proalpha hat einen neuen Chief Sales Officer. Zum 1. Juli hat Michael T. Sander die Position übernommen. Er folgt auf Andree Stachowski.‣ weiterlesen

Ein Produkt online konfigurieren und sofort bestellen: Was für Verbraucher alltäglich ist, gewinnt auch im B2B-Bereich an Bedeutung. Mit dem Configure-Price-Quote-Ansatz und entsprechender Software kann diese Variantenvielfalt angeboten werden, ohne den Vertrieb zu überlasten oder die Customer Journey aus dem Blick zu verlieren.‣ weiterlesen

Kürzere Durchlaufzeiten, Abläufe und Sequenzen simulieren und frühe Aussagen zu Konzepten und deren Verifikationen treffen zu können - das waren die Wünsche der österreichischen SEMA Maschinenbau. Die Software IndustrialPhysics von Machineering leistet genau das.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige