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Anlagen instandhalten

Der Anwender ist entscheidend

Komplexe Anlagen zu verwalten und instandzuhalten, ist kein leichtes Geschäft. Kaum verwunderlich, dass IT-Lösungen hierfür oft auch kompliziert zu bedienen sind. Die Gesellschaft für integrierte Systemplanung hat einige Add-ons für eine Enterprise-Asset-Management-Lösung von IBM herausgebracht, um die Übersichtlichkeit zu vergrößern und die Arbeit der Instandhalter zu erleichtern.



Ein Add-on bietet hochperformante Visualisierungen mittels einer räumlichen Kartenlösung. Bild: GIS Gesellschaft für integrierte Systemplanung mbH

Für Software-Lösungen im Bereich des Enterprise Asset Managements ist es wichtig aufzudecken, welche Anforderungen und Erwartungen die Nutzer an ihr System haben, welche Ziele sie bei der Nutzung verfolgen und in welchem Nutzungskontext das System verwendet wird. Denn die Anwender sind nicht für die Unterstützung der Tools zuständig, sondern die Tools für die Anwender. Und so lautet das Credo bei GIS, der Gesellschaft für integrierte Systemplanung, ein System nicht über Funktionalitäten zu gliedern, sondern über die Begriffswelt der jeweiligen Anwender. In diesem Fall sind das die Instandhalter. Im Enterprise-Asset-Management-System ‚IBM Maximo‘ haben Anwender jetzt eine einheitliche Sicht auf alle verknüpften Systeme und Objekte, können komplexe Suchvorhaben über ein einziges Suchfeld schnell und zielgerichtet ausführen und ihre Assets ähnlich wie bei einer Landkarte auf individuellen Grundrissen visualisieren.

Requests aus dem Menü

Darüber hinaus können User Aktionen wie das Erstellen oder Öffnen von Service Requests, Arbeitsaufträgen und geplanten Wartungsmaßnahmen direkt vom Kontextmenü des Navigationsbaumes, des Suchergebnisses wie auch direkt von der Kartensicht aus vornehmen. Möglich macht dies das Usability Package der GIS, welches derzeit aus drei nahtlos und vollständig integrierten Add-ons besteht. Die Software soll das Potenzial der Instandhaltungslösung durch vereinfachtes Interagieren erweitern und die Effizienz und Datengenauigkeit erhöhen. So minimieren die Add-ons beispielsweise das manuelle Eintippen, visualisieren Informationen und reduzieren deutlich die Zeit, anstehende Arbeiten zu erledigen. Ein Beispiel: Der Anwender möchte sich über sämtliche, aktuell laufende und abgeschlossene Aktionen bezüglich einer ganz bestimmten Ölpumpe informieren. Mit dem Add-on ‚Insight X-Ray‘ erhält der Anwender all diese Angaben zur Ölpumpe über ein einziges Suchfeld, das heißt über eine einzige Suchanfrage und dies in Form einer klar und übersichtlich strukturierten Ergebnisliste. Kurz: Das Usability Package kann für verbesserte Akzeptanz und deutlich höhere Arbeitseffizienz der Anwender sorgen.

Verschiedene Module

Was sich im beruflichen Alltag für die Arbeitsumgebung in der Windows-Betriebssystemfamilie mit dem Einsatz des Windows Explorers bewährt hat, findet nun auch in der komplexen Unternehmenslösung Einsatz: Der nahtlos integrierte Navigationsbaum Insight Explorer zeigt jegliche denkbare hierarchische Strukturen, basierend auf den vorhandenen Relationen. Durch Konfiguration lassen sich verschiedene Sichtweisen – verschiedene Bäume – konstruieren, so zum Beispiel die funktionale und räumliche Sicht. Mit der gesamten Hierarchie auf einen Blick ist es für den Anwender sehr einfach, zu einem ganz bestimmten Objekt, zu bestimmten Informationen, Assets oder anderen strukturierten Daten zu navigieren. Aktionen wie das Aufrufen und Anlegen von Tickets oder Arbeitsaufträgen können direkt vom Objekt aus durch einfachen Rechtsklick durchgeführt werden. Hat der User eine neue Anwendung geöffnet, lassen sich die Informationen durch einfaches ‚Drag&Drop‘ in die Applikation ziehen. Das heißt unter anderem: Tippfehler werden vermieden, ‚copy&paste‘ und zeitraubendes Suchen nach Asset-relevanten Informationsketten entfallen. Als Mikrodaten-Analytik-Werkzeug zeigt der Insight Explorer alle für den Anwender relevanten Daten auf einen Blick, so zum Beispiel, wie viele Workorders einem Asset zugeordnet sind und ob beziehungsweise welche Störmeldungen vermerkt sind.



Bild: GIS Gesellschaft für integrierte Systemplanung mbH

Eingebettete Volltextsuche

Die eingebettete, unternehmensinterne Volltextsuche Insight X-Ray vereinfacht komplexe Suchvorhaben durch die Nutzung eines einzigen, zentralen Suchfeldes. Die Suchergebnisse werden dabei sehr schnell über alle Anwendungen hinweg geliefert und darüber hinaus Objektdetails inklusive Beschreibung angezeigt. Wie im Insight Explorer sind auch hier die ‚Drag&Drop‘-Funktionen freigegeben und Aktionen lassen sich direkt vom Kontextmenü der Suchergebnisse ausführen. Um Informationen aus anderen Systemen zu integrieren, kann das Add-on für eine Suche über mehrere Datenbanken konfiguriert werden. Insight Map schließlich ist eine in die IBM Maximo-Oberfläche integrierte, hochperformante Visualisierung mittels einer räumlichen Kartenlösung, die es möglich macht, verschiedene Karten, von Landkarten bis hin zu kundenspezifischen Grundrissen der Anlage, zu verwenden. Die Standorte der Assets können so durch visuelles Navigieren durch diese Karten rasch gefunden werden. Darüber hinaus werden auch hier zusätzliche Informationen angezeigt, zum Beispiel der Status von Arbeitsaufträgen und Serviceanfragen. Des Weiteren besteht eine einfache ‚Drag&Drop‘-Interaktion mit den anderen Add-ons, wie die Positionierung von Standorten in der Karte durch ‚Drag&Drop‘ aus dem Explorer.

Mobile Lösung kommt

Insight Mobile für IBM Maximo heißt die bevorstehende mobile Lösung. Dieses Add-on ermöglicht dem Kunden eine individuelle Konfiguration seiner mobilen Lösung. Softwareentwicklungssysteme oder Middleware Tools entfallen. Das heißt, keine Codings erforderlich, kein Aufwand für das Layouting.


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