Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Analyse und Validierung von Profinet-Systemen

Netzwerkverfügbarkeit voll zu Diensten

Die Inbetriebnahme industrieller Netzwerke kann – je nach Projektumfang – eine Herausforderung darstellen. Mit Fokus auf Profinet unterstützt der Dienstleister AIT Solutions Unternehmen beim Einsatz industrieller Kommunikationstechnik. Zum Angebot gehören Ausbildung und Troubleshooting genauso wie Entwicklung und Vertrieb des Tools Profinetanalyzer.

Bild: AIT Solutions GmbH

Der Einführung von Profibus und Interbus als Kommunikationsstandards bereits in den 1990er-Jahren folgte in 2005 der Beschluss der Automatisierungsinitiative der Deutschen Automobilhersteller, für die Automatisierung ihrer Fertigungsanlagen künftig auf Profinet – den Kommunikationsstandard für ‚Industrial Ethernet‘ – zu setzen. Mittlerweile sind in Werken von Unternehmen wie Audi, BMW, Daimler, Porsche und VW viele hundert profinetgestützte Anlagen installiert, validiert und in Betrieb gegangen, in der Regel mit Unterstützung durch Dienstleister wie AIT Solutions. Ziel aller Anlagenbetreiber und damit Vorgabe für den Dienstleister ist eine hoch verfügbare, flexible und kosteneffektiven Produktion. Die Organisation verfügt auf Grund langjähriger Entwicklungsarbeiten über das erforderliche Profinet-Fachwissen, das durch Inbetriebsetzung und Validierung von Anlagen im Feld um praktische Erfahrungen erweitert wurde. Dazu gehört der Umgang mit den von Anlage zu Anlage verschiedenen Topologien ebenso wie das Zusammenspiel von Teilanlagen in einem Gesamtprojekt oder das Wissen über typische Fehlerquellen bei Planung, Engineering und Installation von Profinet-Netzwerken.




Die Analysesoftware ‚Profinetanalyzer‘ ermittelt und bewertet zahlreiche Netzwerkkriterien, darunter Gerätemeldungen, Verbindungsdaten und Topologie-Informationen. Bild: AIT Solutions

Nicht ohne Diagnose- und Validierungstool

Als Hilfsmittel bei allen Inbetriebnahmen des Beratungsunternehmens dient der ‚Profinetanalyzer‘, das hauseigene Diaganose- und Validierungstool. Die Software umfasst Module, um Güte und Funktion von Konfiguration, Kommunikation, Verbindungen und Zuständen eines Profinet-Netzwerkes zu ermitteln und zu dokumentieren. Die Anwendung kann an beliebigen Stellen der Anlage mithilfe eines USB-Test Access Point (TAP) zum ‚Abhören‘ oder an einem freien Switch-Port zum aktiven Anfragen angebunden werden. Die Lösung arbeitet unabhängig vom Engineeringsystem der Anlage und dort hinterlegten Informationen. Sie greift auf den aktuellen Profinet-Protokollverkehr und die Diagnosefunktionen der installierten Geräte zu. Damit beziehen sich die Messe- und Analsyseergebnisse auf die reale Anlage. Entsprechend lassen sich mit dem Software-Werkzeug Abweichungen vom früheren Bauphasen ermitteln und dokumentieren – auch über den Lebenszyklus der Anlagen hinweg zur Unterstützung der vorbeugenden Wartung.

Einsatzbereiche in zahlreichen Branchen

Das Tool ist in der Lage, mit den verschiedenen Topologien in Fertigungsanlagen umzugehen und eine Vielzahl der dort üblichen Gerätetypen und -konfigurationen zu berücksichtigen. Damit eignet sich die Lösung für den Einsatz in verschiedenen Branchen, darunter etwa die Lebensmittel- und Automobilindustrie, wo es bereits eingesetzt wird. Entsprechend vielseitig ist auch das Dienstleistungsangebot des Beratungsunternehmens. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten zählen neben der Inbetriebnahme- und Abnahmeunterstützung für Anlagenbetreiber anwenderorientierte Trainingkurse und Workshops, Planungsunterstützung für Maschinen- und Anlagenbauer sowie Troubleshooting vor Ort für profinetbasierte Netzwerke. Zunehmende Bedeutung gewinnen die Angebote im Bereich Security, die von Risikoanalysen bis zur Planung und Realisierung von Security-Konzepten und -Lösungen reichen.


Das könnte Sie auch interessieren:

KI-basierte Systeme und Maschinen werden immer autonomer, selbstständiger und intelligenter. Ob und wie ist es zu schaffen, dass sie auf Dauer menschlichen Werten und Regeln folgen? Dr. Kurt D. Bettenhausen, Vorsitzender des interdisziplinären Gremiums Digitale Transformation im VDI und Vorstandsmitglied der VDI/VDE-GMA, spricht im zehnten Teil unserer Serie Autonome Systeme mit dem VDI.‣ weiterlesen

Nachdem die PSI Software AG bereits bekanntgegeben hatte, das Finanzvorstand Harald Fuchs das Unternehmen im nächsten Jahr verlässt, steht nun fest, dass Gunnar Glöckner den Posten ab Juli 2021 übernehmen wird.‣ weiterlesen

Zurzeit liegt weder ein fest umrissenes Berufsbild noch klar formulierte Anforderungen an Projektingenieure vor, die in internationalen Projekten eingebunden sind.‣ weiterlesen

Der Getriebehersteller Neugart hat 18 Baureihen für Planetengetriebe mit vier Millionen möglichen Varianten im Programm. Trotz der Vielfalt kann der Hersteller seine Produkte innerhalb von 24 Stunden ausliefern. Denn Neugart hat den Aufwand für Konstruktion und Datenverwaltung durch ein regelbasiertes Variantenmanagement komplett automatisiert.‣ weiterlesen

Zum 1. November hat Dr. Clemens Weis die operative Geschäftsführung von Cideon übernommen. Er folgt auf Clemens Voegele, der den Posten des Chief Digital Officers der Friedhelm Loh Group übernommen hat. Als Vorsitzender der Geschäftsführung bleibt er jedoch Teil von Cideon.‣ weiterlesen

Gemeinsam wollen MHP und IFS verbesserte Lösungen für ein durchgängiges Service Lifecycle Management anbieten.‣ weiterlesen

25 Prozent der Unternehmen in Deutschland rechnen damit, dass in den kommenden fünf Jahren mehr Produktionsprozesse ausgelagert werden. Damit beschäftigen sich vor allem kleinere Unternehmen (bis 50Mio.€ Jahresumsatz). Etwa jede zweite Firma erhofft sich dadurch mehr Flexibilität.‣ weiterlesen

Lange liefen die Drucker im Weidmüller-Werk in Wutha-Farnroda morgens an ihrer Leistungsgrenze, wenn sie das ganze Papier zu den Fertigungsaufträgen ausgaben. Nach dem Rollout der Digital Manufacturing Suite von SAP änderte sich das. Heute sind die meisten Informationen digitalisiert und Werker mit mobiler IT statt Klemmbrettern unterwegs.‣ weiterlesen

Die Maschinenexporte aus Deutschland stabilisieren sich zunehmend. Im September verbuchten die Maschinen- und Anlagenbauer aus Deutschland beim Exportgeschäft ein Minus in Höhe von 7,6 Prozent im Vorjahresvergleich. Im Zeitraum Juli bis September sanken sie damit um 12,4 Prozent auf 39,8Mrd.€.‣ weiterlesen

Im Normalfall füllt Adelholzener jährlich rund 600 Millionen Flaschen ab, in Krisenzeiten sollen die dafür angezapften Quellen jedoch der Trinkwasserversorgung dienen. Somit sind die Anlagen des Getränkeherstellers kritische Infrastruktur, die etwa in puncto Gebäudesicherheit besonderen Auflagen unterliegt: Bucht sich ein Besucher am Empfang nicht ein, kommt er nicht weit.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige