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Agile Plattformen

Ressourcenplanung via App

Bis 2020 sagen Experten ein Datenwachstum um 40 Prozent auf vierzig tausend Exabyte voraus. Das muss die Unternehmens-IT erst einmal bewältigen – und vieles davon in die Betriebsprozesse einbinden. Neue agile und multifunktionelle IT-Plattformen sind auf die Aufgabe ausgerichtet.




Bild: © mikkolem – Fotolia.com

Enterprise Resource Planing (ERP) war zunächst als Standardisierungs- und Integrationsmaßnahme für abteilungsübergreifende, betriebswirtschaftliche Prozesse konzipiert. Mit einer monolithischen, aber auch konsistenten Architektur wurden zunächst Datenintegrität und Prozessintegration geliefert. Zum damaligen Zeitpunkt ein riesiger Effizienzgewinn für fast alle Unternehmen. Mit der Zeit entwickelten sich die Software-Pakete jedoch zu immer komplexeren und dadurch auch unbeweglichen Konstrukten, deren Handhabung zunehmend schwieriger und teurer wurde. Das verhindert womöglich die für die Innovation so wichtige Flexibilität. Heute müssen Unternehmen schnell und mit kreativen Ideen auf Marktentwicklungen reagieren und die erfassten Daten gezielt und effizient auswerten. Eine Lösung könnten Microservice-basierte und interaktive Lösungen wie Enterprise-Apps, Mobile Apps oder Point Solutions sein, die Private und Public Cloud-Technologie nutzen. Diese digitalen Alleskönner liefern bei Bedarf analytische und transaktionale Funktionalität. Gleichzeitig können sie die immer wichtigeren Social Media-Kanäle integrieren. Eine solche Digitalisierung kann alle Geschäftsbereiche durchdringen – sei es Vertrieb, Marketing, Support oder E-Commerce.

Innovationsbaukasten

Um langfristig Erfolg mit einer Digitalisierungstrategie zu haben, sind große Schritte weniger wichtig als die Geschwindigkeit des Innovationszyklus. Dafür braucht es eine agile und reaktionsschnelle IT. Daher sind bei agilen Plattformen neben dem Funktionsumfang insbesondere ihr Aufbau und ihre Anpassungsfähigkeit von Bedeutung. Modular aufgebaute Lösungen mit verschiedenen Kernkomponenten, die sich einzeln implementieren und bei Bedarf später erweitern lassen, können langfristig ihre Vorteile ausspielen. Anwendungen wie diese gibt es kaum ‚von der Stange‘.

Bedarfsorientierte Enterprise Apps mit Architekturelementen wie Elastic Scale, Open APIs, Containermanagement, In-Memory-Datenbanken und Microservices sind vielmehr Softwarebausteine, die sich beliebig und unkompliziert arrangieren lassen sollen. Auf der digitalen Unternehmensplattform laufen diese Programme zusammen und können von der technischen und fachlichen Seite gesteuert, angepasst und überwacht werden. Der Wandel der IT-Landschaft hin zu einer universell einsetz- und anpassbaren Plattform verläuft je nach Stand der IT und dem Geschäft eines Unternehmens anders. Die Software AG bietet Firmen an, sie im Projekt ‚Digitalisierung‘ zu unterstützen. Gemeinsam entsteht zu Beginn eine Roadmap, die die einzelnen Schritte der digitalen Strategie festhält. Es werden Geschäftsmodelle, Ziele und die passenden App-, IoT- und Cloud-Strategien fixiert. Diese Daten münden in die Aufstellung einer ‚Capability Map‘, in der die angestrebten digitalen Fähigkeiten des Unternehmens beschrieben werden. Auch die neue IT-Struktur wird aus ihr ersichtlich. Diese Findungsphase kann bis zu zwei Monate dauern.

Im zweiten Prozessabschnitt coacht der IT-Dienstleister die Fachabteilung in der Nutzung des neuen Systems. Dabei liegt der Fokus neben der Fachkompetenz darauf, möglichst selbstständig weitere Ideen und Lösungen auf Basis der Plattform zu generieren. Übergeben wird das System üblicherweise nach sechs Monaten. Die Business Plattform bieten dann die benötigten Grundfunktionen, vor allem in den Bereichen Datenmanagement und Datenanalyse, Integration, Prozess- und Anwendungsentwicklung sowie Entscheidungsmanagement. Anschließend lässt sich die Plattform im Gleichschritt mit der Transformation des Unternehmens in ein digitales Business anpassen und erweitern.


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