IT&PRODUCTION november 2009

Das Motto ‚IT‘ wurde nun zusätzlich um das Thema ‚Medienkunst‘ erweitert. So haben Künstler, Ingenieure und Techniker einen größeren kreativen Spielraum. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Einreichung eines interaktiven Kunstwerks mit Bezug zum Thema ‚IT und Medienkunst‘, das nicht älter als zwei Jahre sein soll.

Am 1. Februar 2010 wird die Jury die eingereichten Werke bewerten. Im Anschluss werden die 20 Finalexponate im Technikmuseum Berlin zu bewundern sein. Ferchau möchte mit diesem Preis einen kreativen Zugang zu technischen Themen für den potenziellen Nachwuchs herstellen und den kulturellen Technikstandort Deutschland stärken.

Nettoeinsparungen in Höhe von 83 Mio. Euro. „Diese beachtliche Bilanz zeigt, wie viel Potenzial im Ideenmanagement liegt und wie wichtig es ist, die Kreativität und Innovationskraft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Das gilt gerade, aber nicht nur in wirtschaftlich schwierigen Zeiten“, sagt Continental-Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente.

Im Rahmen des Continental Ideenmanagements (CIM) werden jährlich Preise vergeben – deutschlandweit und weltweit. „CIM motiviert unsere Kolleginnen und Kollegen, Eigenverantwortung zu übernehmen, Lösungen für Herausforderungen zu finden und Verbesserungen einzubringen. Auch kleinere Verbesserungen haben in ihrer Summe eine große Wirkung“, erläutert Gerhard Schadt, Teamsprecher CIM Koordination.

In Deutschland wurden im Jahr 2008 die berechenbaren Einsparungen gegenüber dem Vorjahr um 2 Mio. Euro übertroffen. Bei einer Beteiligung von 100%, 15 umgesetzten Ideen pro Mitarbeiter und 596 Euro errechenbaren Nettoeinsparungen pro Mitarbeiter liegt der Standort Karben an der Spitze. In der Kategorie Standorte weltweit belegt Icheon (Korea) den ersten Rang. Die rund 600 Mitarbeiter dort hatten 22.710 Ideen umgesetzt. Das entspricht einem Ergebnis von 39 umgesetzten Ideen pro Mitarbeiter bei einer 100%igen Beteiligung und somit 11.917 Euro errechenbare Nettoeinsparungen pro Mitarbeiter.

Anzeige

Die Obleute erhielten Einblick in die neue Struktur des VDI-Bereichs Technik und Wissenschaft und informierten sich über die Arbeitsfelder rund um das Thema Produkt- und Prozessgestaltung in der Hauptgeschäftsstelle. Zur neuen Fachgesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung gehören seit Mitte des Jahres die Fachbereiche Informationstechnik, Technischer Vertrieb und Produktmanagement, Projekt- und Prozessmanagement, Wertanalyse/Value Management, Zuverlässigkeit, Schwingungstechnik, Getriebe und Maschinenelemente sowie Produktentwicklung und Mechatronik.

Nicht nur Richtlinienprojekte oder Veranstaltungen des VDI-Wissensforums wurden vorgestellt, sondern auch internationale Aktivitäten oder Projekte zur Nachwuchsförderung. Vor allem aber stellten die Arbeitskreisleiter im Rahmen des Treffens ihre eigenen Aktivitäten vor und diskutierten neben fachlichen Aspekten, Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in den Bezirksvereinen vor Ort. Nachmittags begann für die Teilnehmer eine technische Führung am Flughafen Düsseldorf.

In einem normalerweise nicht öffentlich zugänglichen Teil des Flughafens wurde für die Obleute die Technik hinter der automatischen Gepäcksortierung erlebbar. Hier werden die Koffer von fast 50.000 Fluggästen täglich wie von Geisterhand an die richtige Stelle befördert. Bei jährlich fast 230.000 Flugzeugbewegungen fallen auch viele Wartungsarbeiten an. Diese werden unter anderem in der neu gebauten Flugzeughalle durchgeführt, die die Arbeitskreisleiter ebenfalls besichtigt haben.

Einmal im Cockpit einer großen Maschine sitzen das ist sicher nicht nur der Traum kleiner, technikbegeisterter Jungs. Für die GPP-Arbeitskreisleiter wurde er zum Abschluss des Tages Wirklichkeit.

Prof. Dr. Kletti, der diesen Fachausschuss seit über 6 Jahren fachlich leitet, führte in das Thema ein. Er referierte über die Entstehung der Richtlinie VDI 5600 „Fertigungsmanagementsysteme“, zeigte die verschiedenen Ansätze, z.B. das Drei-Ebenen-Modell, das MESA-Funktionsmodell und stellte nochmals deutlich die Abgrenzung der Richtlinie VDI 5600 zu den ISA-, MESA- und NAMUR-Aktivitäten heraus. ‣ weiterlesen

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

So führt IT neue digitale Geschäftsmodelle zum Erfolg
Anfang November geht es beim IT-Kongress Insight um digitale Geschäftsmodelle und ungenutzte Daten. Bergsteiger-Ikone Reinhold Messner spricht in seiner Keynote über die Parallelen zwischen Markt und Gipfelsturm.
‣ weiterlesen
Künstliche Intelligenz: Eher Chance als Bedrohung?
77 Prozent der Deutschen glauben, dass künstliche Intelligenz den Alltag erleichtern wird. Das zeigt eine Umfrage von PWC. 58 Prozent der Befragten hoffen durch die neue Technik auf eine Lösung des Fachkräftemangels.
‣ weiterlesen
Die Zeit für Planung, Entwicklung und Produktion von Erzeugnissen wird immer knapper bemessen. Um mit dem Wettbewerb Schritt zu halten, kommen Unternehmen um die IT-gestützte Steuerung der Engineeringprozesse kaum herum. Es geht um die vernetzte Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen am Produkt. Dabei helfen beschriebene Produktstrukturen im digitalen Zwilling. ‣ weiterlesen
Das Fraunhofer IAO lädt Interessierte zum dritten Esslinger Forum ein. Die Veranstaltung soll die Bedeutung des Internets der Dinge deutlich machen. ‣ weiterlesen
Planung und Einkauf entlastet
Präzise Technik fordert vom herstellenden Unternehmen ein hohes Maß an Präzision in allen Prozessen. Beim Spanntechnikhersteller Zeroclamp ist das ERP-System die zentrale Instanz zur Unterstützung dieser Prozesse. Und die Lösung wächst mit dem Erfolg des Unternehmens. ‣ weiterlesen
Erfolg für alle sichtbar machen
Ein mittelständischer Metallverarbeiter aus Rheinland-Pfalz hat mit wenig Aufwand enorme Effektivitätssteigerungen seiner Fertigungsanlagen erreicht. Wichtige Kennzahlen werden nun direkt an der Fertigungslinie dargestellt. ‣ weiterlesen