Beitrag drucken

Spezifikation von Automatisierungsanlagen

Die Richtlinie VDI/VDE 3694 ‚Lastenheft/Pflichtenheft für den Einsatz von Automatisierungssystemen‘ steht als Entwurf zur Verfügung. Das Papier fokussiert die Spezifikation von Automatisierungssystemen.

Die Auslegung und Realisierung von Automatisierungssystemen im Anlagenbau wird aufgrund zunehmender Anforderungen immer komplexer. Umso wichtiger ist die genaue Spezifikation des zu realisierenden Automatisierungssystems im Vorfeld. Hierüber müssen sich Besteller und Betreiber, Planer und Lieferant sehr genau abstimmen. Der Entwurf der neuen Richtlinie VDI/VDE 3694 'Lastenheft/ Pflichtenheft für den Einsatz von Automatisierungssystemen' stellt dazu die wesentlichen Aspekte zusammen, die bei der Planung, der Realisierung und dem Betrieb von Automatisierungssystemen von Bedeutung sein können. Das Blatt gibt auch einen Gliederungsvorschlag für Lasten- und Pflichtenhefte, die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen an das Automatisierungssystem werden ebenfalls festgelegt.

Die Zusammenarbeit zwischen Betreiber, Planer und Lieferant soll so deutlich vereinfacht werden. Mit der Richtlinie wird nach Vereinsangaben zudem die Investitionssicherheit für den Betreiber erhöht, da alle möglichen Varianten und Anforderungen an die Automation bereits im Vorfeld berücksichtigt und spezifiziert werden. Herausgeber der Richtlinie VDI/VDE 3694 ist die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA). Die Richtlinie ist ab Juni 2013 als Entwurf zum Preis von 71,80 Euro beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich. Die Einspruchsfrist endet am 30. September 2013. Einsprüche können elektronisch über das Einspruchsportal abgegeben werden.

(Quelle:VDI)


Das könnte Sie auch interessieren:

„Touchbasierte Eingabegeräte sind heute Standard“

Mit dem Ziel, die Effizienz zu steigern und die Fehlerpotenziale zu reduzieren, werden im Maschinenbau immer neue Bedienansätze für die Mensch/Maschine-Kommunikation entwickelt. Doch worauf sollten Entwickler und Entscheider achten, wenn es darum geht, ein neues Bediensystem zu konzipieren, und wo kann man sich inspirieren lassen? Stefan Selke, Segment Marketing Manager MOEM bei Eaton, kennt die Anforderungen an Human Machine Interfaces (HMI) im Maschinenbau und berät seit vielen Jahren Unternehmen bei der Entwicklung und Implementierung der Systeme. ‣ weiterlesen

Mailst du noch oder nurturest du schon?

Neugewonnene Leads müssen nicht zwangsläufig von einem Vertriebsmitarbeiter persönlich ’nachgefasst‘ werden. Ein durchdachtes Lead-Management-Konzept bietet einen effizienten Ansatz, um das Neukundengeschäft anzukurbeln. ‣ weiterlesen

Bosch und weitere internationale Unternehmen gründen Blockchain-Bündnis

Gemeinsam mit internationalen Partnern hat Bosch die ‚Trusted IoT Alliance‘ gegründet. Ziel des Bündnisses ist es, einen Standard zu entwickeln, mit dem Blockchain-Technologie in IoT-Geräten zum Einsatz kommen kann.

‣ weiterlesen

Durchgängige Konstruktion

Die Elektrokonstrukteure von Phoenix Contact arbeiten seit vielen Jahren mit der Eplan-Plattform. Neu sind die Verbindung zu Teamcenter und die Nutzung eines durchgängigen Product Lifecycle Management-Systems. Der ‚Pilot‘ im Unternehmen ist der eigene Maschinenbau – und die ersten Erfahrungen sind durchweg positiv. ‣ weiterlesen

Drei Fliegen mit einer Klappe

Produktionsfehler gehen häufig auf Informationsdefizite, ergonomische Schwachstellen sowie mangelnde Kontrollmechanismen zurück. Digitale Werkerführungen der neuesten Generation können alle drei Fehlerursachen wirksam marginalisieren. ‣ weiterlesen

Die 8. Aachener Informationsmanagement-Tagung im November steht unter dem Motto ‚Informationsmanagement trifft Disruption‘. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Unternehmer mit dem Ziel, ihr Geschäftsmodell im Rahmen der Digitalisierung disruptiv zu erneuern und zukunftssicher aufzustellen.

‣ weiterlesen