Eigenbanner: i-need (Super-Banner
ANZEIGE
Eigenbanner: I40-Magazin Skyscraper
Beitrag drucken

Sensor + Test 2017: Messtechnik-Messe nimmt mobile Anwendungen in den Fokus

Ende Mai öffnet wieder in Nürnberg die Sensor + Test ihre Tore für interessierte Besucher. Im Rahmen eines Sonderthemas beschäftigen sich Aussteller und Gäste in diesem Jahr mit vernetzter Messtechnik für mobile Anwendungen.

Die 24. internationale Messtechnik-Messe Sensor + Test findet vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2017 auf dem Gelände der Messe Nürnberg statt. Für Entwickler, Konstrukteure und Anwender aus den Bereichen Sensorik, Mess- und Prüftechnik ist diese Innovations- und Kommunikationsplattform quer durch alle Branchen ebenso interessant wie für Studenten der Natur- und Ingenieurwissenschaften. Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. als Träger und die AMA Service GmbH als Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit rund 600 Ausstellern und über 9.000 Besuchern.

Aktuelle Sensorik und Messtechnik sind grundlegend für die Zukunftsfähigkeit von Geräten, Maschinen, Systemen und Prozessen. Ohne neueste Prüftechnik sind ständig steigende Anforderungen an die Zuverlässigkeit von Produkten und Prozessen nicht zu erfüllen. Vor allem aber die digitale Welt von Industrie 4.0, Industrial Internet und Internet of Things benötigt immer mehr und immer präzisere Daten aus den realen Prozessen um aus diesen Informationen Mehrwert zu ermitteln.

Sonderthema: Vernetzte Messtechnik für mobile Anwendungen

Mit dem Sonderthema 'Vernetzte Messtechnik für mobile Anwendungen' trägt die Sensor + Test der wachsenden Bedeutung von Sensoren, Mess- und Prüfsystemen für die moderne, vernetzte Welt Rechnung. Die Spanne reicht dabei von tragbaren Systemen zur Messung an Menschen über instrumentierte Kraftfahrzeuge und mobile Maschinen bis hin zur Luftfahrt. Daten liefern entweder selbst messende Sensoren oder Sensornetzwerke mit einer Vielzahl von Sensoren.

Der wesentliche Fortschritt in der vernetzten Welt von morgen liegt in der globalen Verfügbarkeit lokaler Messergebnisse. Entscheidend für die Effizienz solcher Systeme ist deshalb, welchen Nutzen der Betreiber aus den Daten ziehen kann und in welchem Kontext sie verwendet werden sollen. Viele dieser Anwendungen sind auf der Aktionsfläche im Einsatz zu sehen – inklusive der dazugehörigen sicheren Datenübertragung an den Messestand des Anbieters.

Im Fokus des Forums in Halle 5 zum Sonderthema der Sensor + Test 2017 stehen neue Lösungen und Konzepte zu den damit verbundenen Fragestellungen, wie Datensicherheit und weltweite Vernetzung, verteilte und lückenlose Datenerfassung, benutzerfreundliche Software für mobile Anwendungen, Vernetzung von Testaufgaben im Internet of Things oder auch Datenmanagement mit Sensorik.

Innovationen aus Deutschland

Bereits zum zehnten Mal in Folge gehört die Sensor +  Test zum Kreis jener internationalen Leitmessen, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für die spezielle Förderung der Messebeteiligung junger innovativer Unternehmen ausgewählt wurden. Gezielt bezuschusst wird die Teilnahme am Gemeinschaftsstand 'Innovation Made in Germany'.

Anlässlich der Sensor + Test 2017 wird zum siebzehnten Mal der AMA Innovationspreis verliehen. Er zählt zu den renommiertesten Preisen in der Sensorik und Messtechnik und wird jährlich vom AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. ausgelobt. Der AMA Innovationspreis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert, das direkt an das Entwicklerteam vergeben wird und nicht an deren Unternehmen und Institute.

Zusätzlich wird ein Preis für das beste junge Unternehmen im Wettbewerb vergeben. Die wichtigsten Beurteilungskriterien für die Jury, die sich aus Vertretern von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Firmen zusammensetzt, sind der Grad der Innovation und der deutliche Anwendungsnutzen. Alle akzeptierten Einreichungen werden mit einer Kurzbeschreibung der Innovation in der Broschüre 'AMA Innovationspreis 2017 – Die Bewerber' veröffentlicht, die kostenfrei online heruntergeladen werden kann.

(Quelle:Ama Service GmbH/Bild:Ama Service GmbH)


Das könnte Sie auch interessieren:

Mehr Funktionen für Fabrikplaner

In Version 6.2 hat die CAD Schroer GmbH ihre Anlagenbau- und Fabrikplanungssoftware MPDS4 um zahlreiche Funktionen erweitert So wurde die Bedienung überarbeitet und die Schnittstellen für den Datenaustausch ergänzt. Bestandteil der Version sind zudem weitere Kataloge für den Rohrleitungsbau. ‣ weiterlesen

Viele Unternehmen tätigen Investitionen, ohne die energieeffizienteste Investitionsvariante zu berücksichtigen. Oft fehlen ihnen die Zeit und das Know-how, die Informationen für eine fundierte Bewertung zusammenzutragen. In dem vom BMBF geförderten Projekt ‚Ecoinvest‘ hat das Fraunhofer IPA mit zwei Industriepartnern ein Tool entwickelt, das dem Anwender alle relevanten Kriterien wie Kosten, Amortisationszeit oder Förderprogramme anzeigt. Unternehmen erhalten somit die Grundlage für eine ökonomische und gleichzeitig umweltfreundliche Investitionsentscheidung. ‣ weiterlesen

Coscom bindet Esprit CAD/CAM an

Die digitale Werkzeugverwaltung Tooldirector VM von Coscom liefert nun auch Werkzeugdaten für Esprit CAD/CAM. Nach Systemstart aus Coscom Factorydirector VM heraus, werden Informationen wie Maschine, Material, NC-Programmname und so weiter übergeben. ‣ weiterlesen

Den einheitlichen Informationsstandard sichern

Lösungen für das digitale Vertragsmanagement helfen dabei, Fristen im Blick zu behalten und effizient mit Lieferanten zusammenzuarbeiten. Roboterhersteller Kuka setzt dabei auf Extended ECM vom Softwarehersteller Opentext. ‣ weiterlesen

Kaum ein Projekt ohne IoT

Operational und Information Technology wachsen zusammen. Das zeigen immer mehr Leuchtturm-Projekte, die digitale Technik und Produkte gewinnbringend zusammenbringen. Diese Vorhaben braucht es, denn sie inspirieren den gesamten Markt. Hitachi ist auf mehreren Handlungsfeldern aktiv: Der Konzern produziert vom Zug bis zur Baumaschine hochvernetzte Güter und Fertigungstechnik. Dabei beobachtet das Unternehmen, dass kaum ein Industrie 4.0-Projekt ohne IoT-Technik auskommt – und positioniert sich mit der Plattform Lumada auf dem noch jungen Markt. ‣ weiterlesen

Neue Lösungen für den 3D-Druck von Metall

Materialise hat auf der Rapidtech 2017 neue Softwares für die generative Fertigung von Metall gezeigt. Eine davon ist der Materialise Inspector, der Anwender bei der Analyse von anfallenden Bilddaten unterstützt. ‣ weiterlesen