ANZEIGE
Beitrag drucken

Richtlinienprojekt ?Energiemanagement mit MES?

Für die Ergänzung der Fertigungsmanagement-Richtlinie VDI 5600 ruft der VDI? Interessenten zur Mitarbeit auf. Neben dem Energiemanagement mit Hilfe von Manufacturing Execution-Systemen stehen dabei auch neue Optimierungsansätze mit MES?im Fokus der Arbeitsgruppen.

Manufacturing Execution Systeme (MES) entwickeln sich zu Informationsdrehscheiben in der Fabrik. Sie unterstützen die klassischen MES-Aufgaben, wie sie in der Richtlinie VDI 5600 Blatt 1 ‘Fertigungsmanagementsysteme’, beschrieben sind: Feinplanung und Feinsteuerung, Betriebsmittelmanagement, Materialmanagement, Personalmanagement, Datenerfassung, Leistungsanalyse, Qualitätsmanagement und Informationsmanagement. Aufgrund der knapper werdenden Ressourcen und der steigenden Preise für Energie und Rohstoffe stellt sich die Frage, welche Hilfsmittel MES zukünftig dem Fertigungsmanagement bereitstellen müssen.

Schon heute gibt es eine Vielzahl von Sensoren und Messgeräten, beispielsweise zum Mitschreiben des Stromverbrauchs von Maschinen und Anlagen. Auch ethernetfähige Profile sind in der Entwicklung, um Energiedaten durchgängig protokollieren und kommunizieren zu können. Wo und wie die anfallenden Energiedaten allerdings verarbeitet und genutzt werden, um effizienter produzieren zu können, ist noch nicht Gegenstand systematischer Standardisierung. Darum ruft der VDI auf, ein neues Richtlinienblatt zu erarbeiten, um das Energiemanagement mit MES zu beschreiben. Das Papier soll vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bei der Einführung von  Energiemanagement unterstützen.

Das neue Richtlinienprojekt ‘Energiemanagement mit MES’ soll die Richtlinienreihe VDI 5600 ‘Fertigungsmanagementsysteme (Manufacturing Execution Systems – MES)’ um das Thema ‘Energiemanagement mit MES’ ergänzen. Außerdem arbeitet derzeit eine weitere Arbeitsgruppe an dem Thema ‘Neue Optimierungsansätze mit MES’. Der VDI ruft interessierte Fachleute zur Mitarbeit auf;?Interessenten können sich per E-Mail an bedenbender@vdi.de mit Dr. Heinz Bedenbender in Verbindung setzen.
 

(Quelle:VDI/Bild:Fotolia/christian42)


Das könnte Sie auch interessieren:

So führt IT neue digitale Geschäftsmodelle zum Erfolg

Anfang November geht es beim IT-Kongress Insight um digitale Geschäftsmodelle und ungenutzte Daten. Bergsteiger-Ikone Reinhold Messner spricht in seiner Keynote über die Parallelen zwischen Markt und Gipfelsturm.
‣ weiterlesen

Künstliche Intelligenz: Eher Chance als Bedrohung?

77 Prozent der Deutschen glauben, dass künstliche Intelligenz den Alltag erleichtern wird. Das zeigt eine Umfrage von PWC. 58 Prozent der Befragten hoffen durch die neue Technik auf eine Lösung des Fachkräftemangels.
‣ weiterlesen

Die Zeit für Planung, Entwicklung und Produktion von Erzeugnissen wird immer knapper bemessen. Um mit dem Wettbewerb Schritt zu halten, kommen Unternehmen um die IT-gestützte Steuerung der Engineeringprozesse kaum herum. Es geht um die vernetzte Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen am Produkt. Dabei helfen beschriebene Produktstrukturen im digitalen Zwilling. ‣ weiterlesen

Das Fraunhofer IAO lädt Interessierte zum dritten Esslinger Forum ein. Die Veranstaltung soll die Bedeutung des Internets der Dinge deutlich machen.

‣ weiterlesen

Planung und Einkauf entlastet

Präzise Technik fordert vom herstellenden Unternehmen ein hohes Maß an Präzision in allen Prozessen. Beim Spanntechnikhersteller Zeroclamp ist das ERP-System die zentrale Instanz zur Unterstützung dieser Prozesse. Und die Lösung wächst mit dem Erfolg des Unternehmens. ‣ weiterlesen

Erfolg für alle sichtbar machen

Ein mittelständischer Metallverarbeiter aus Rheinland-Pfalz hat mit wenig Aufwand enorme Effektivitätssteigerungen seiner Fertigungsanlagen erreicht. Wichtige Kennzahlen werden nun direkt an der Fertigungslinie dargestellt. ‣ weiterlesen