ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Beitrag drucken

Industrie 4.0: IT-Sicherheit auf dem Prüfstand

Der VDI-GMA Fachausschuss 5.22 ‚Security‘ wird die Automatisierungsmesse SPS IPC Drives 2013 als Forum für eine Diskussionsveranstaltung nutzen: Die Veranstaltung adressiert Herausforderungen an die IT-Sicherheit vor dem Hintergrund der Entwicklung hin zur Industrie 4.0.

Mitglieder des VDI-GMA Fachaussschusses 5.22 'Security' haben angekündigt, sich im Jahr 2013 erneut am Messeforum der SPS IPC Drives 2013 mit einer Podiumsdiskussion zu beteiligen. Unter dem Motto 'IT Security Anforderungen aus Industrie 4.0 – was leistet die IEC 62443?' wird auf der Veranstaltung debattiert, ob sich die Normenreihe IEC 62443 zur IT-Sicherheit für industrielle Leitsysteme auch auf die Herausforderungen einer Industrie 4.0 anwenden lässt. Dabei sollen auch Entwicklungen berücksichtigt werden, die auf dem Gebiet der Normung im Hinblick auf industrielle IT-Sicherheit zu verzeichnen sind. Im Rahmen der Norm IEC 62443 wird IT-Security systemorientiert und über den gesamten Lebenszyklus industrieller Anwendungen hinweg behandelt. Der Fachausschuss '5.22 Security' war unter anderem mit der Ausarbeitung der Richtlinienreihe VDI/VDE 2182 'Informationssicherheit in der industriellen Automatisierung' beauftragt. Seit September 2013 ist Blatt 3.1 ‘Informationssicherheit in der industriellen Automatisierung – Anwendungsbeispiel des Vorgehensmodells in der Prozessautomation für Hersteller – Prozessleitsystem einer LDPE-Anlage’ der Richtlinie erhältlich. Das Modell beschreibt aus Sicht eines Herstellers praxisnah und konkret, wie die Anwendung der Vorgehensweise in diesem Kontext die Etablierung angemessener Schutzmaßnahmen sowie die Dokumentation von security-relevanten Eigenschaften unterstützen kann.

(Quelle:VDI)


Das könnte Sie auch interessieren:

Anagnost ist neuer CEO von Autodesk

Andrew Anagnost ist aber sofort neuer CEO und Präsident von Autodesk. Amar Hanspal, Senior Vice President, Chief Product Officer und Interims-Co-CEO, hat sich dazu entschlossen, das Unternehmen zu verlassen.

‣ weiterlesen

„Komplexität ohne Aufwand“

Im globalen Wettbewerb um Kosten, Qualität und Flexibilität sind die Anforderungen an produzierende Unternehmen rasant gestiegen: Aspekte wie Ressourceneffizienz, Kostenersparnis oder auch wirtschaftliche Fertigung in Losgröße 1 zwingen zum Hinterfragen von Prozessen und der Suche nach alternativen Produktionsverfahren. Additive Fertigung, beziehungsweise der 3D-Druck, gewinnt branchenübergreifend an Relevanz. Trotz bekannter Potenziale steckt der breite Einsatz in der Praxis jedoch noch in Kinderschuhen. Initiativen wie das EU-Forschungsprojekt Bionicaircraft tragen dazu bei, neue Technologien, Methoden und Konzepte für den effizienten Einsatz der Additiven Fertigung zu entwickeln. Michael Schwartz (Bild) äußert sich im Interview zum Status quo additiver Fertigung in der Industrie. Schwartz ist Manager für innovative Aerospace-Lösungen bei Cenit, einem Unternehmen, dass sich auch als Partner in dem EU-Projekt engagiert. ‣ weiterlesen

Fehler effizient reduzieren

Ein funktionierendes Fehlermanagementsystem ist eine wichtige Säule des Qualitätsmanagements. Eine detaillierte Erfassung und Zusammenführung aller Fehlerinformationen sowie deren Analyse ist unabdingbar, um Planung und Ablauf von Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen zu ermöglichen.
‣ weiterlesen

Achim Berg ist neuer Bitkom-Präsident

Der Bitkom hat im Rahmen seiner Jahrestagung einen neuen Präsidenten gewählt: Achim Berg soll in den kommenden beiden Jahren die Geschicke des Verbandes führen.

‣ weiterlesen

Die ‚See what I see‘-Datenbrille der Advanced Mobile Applications ist seit kurzem auf dem deutschsprachigen Markt erhältlich. Als Anwendung für Datenbrillen verschiedener Hersteller erlaubt Xpert Eye einem Beobachter, den Träger der Brille aus der Ferne zu unterstützen. ‣ weiterlesen

Ersatzteile on demand im 3D-Metalldruck

Anwender des 3D-Metalldrucks entdecken zunehmend die neuen Möglichkeiten und Freiheiten, die eine additive Fertigung eröffnet. 3D-Konstruktionen führen zu neuen Produktlösungen. Bisweilen werden Fertigungs- und Logistikkonzepte völlig neu aufgesetzt. Die Jung & Co. Gerätebau GmbH, Hersteller von Edelstahlkomponenten, setzt auf die additive Fertigung, um Ersatzteile für Getränkeabfüllanlagen schneller verfügbar zu haben. Der Ansatz überzeugt in einer Branche, in der ‚Zeit ist Geld‘ mehr als eine Floskel ist. Thomas Lehmann, Geschäftsführer von Jung & Co., spricht im Interview über das Einsatzgebiet und die Vorteile des 3D-Metalldrucks. ‣ weiterlesen