ANZEIGE
Beitrag drucken

Formalisierte Prozessbeschreibung

Der Gemeinschaftsausschuss ‚Formale Prozessbeschreibung‘ der Namur und der VDI/VDE-Gesellschaft GMA haben es sich zur Aufgabe gemacht, Technische Prozesse zu modellieren und zu beschreiben. Hierzu veröffentlichte der Zusammenschluss nun die ersten beiden Blätter einer Richtlinienreihe.

Die beiden Blätter der Richtlinienreihe VDI/VDE 3682 Blatt 1 'Formalisierte Prozessbeschreibungen – Konzept und grafische Darstellung' und Blatt 2 'Formalisierte Prozessbeschreibungen – Informationsmodell' sind im Mai veröffentlicht worden. Technische Prozesse im gesamten Lebenslauf technischer Systeme ingenieursgemäß zu modellieren und mit den modernen Mitteln der Informatik zu beschreiben, ist eine industriell wichtige Herausforderung, der sich der Gemeinschaftsausschuss 'Formale Prozessbeschreibung' der Namur (Interessengemeinschaft Prozessleittechnik der chemischen und verfahrenstechnischen Industrie) und der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) erfolgreich gestellt hat.

Ergebnis der mehrjährigen Arbeit ist die vorliegende Richtlinienreihe, deren Konzeption hinsichtlich Modellierung und Formalisierung mittels objektorientierter Beschreibung vorgestellt wird. Der betrachtete Prozess wird in Blatt 1 zunächst grafisch durch ein Netz beschrieben, in dem prozesstechnisch definierte Zustände und Prozessoperatoren über gerichtete Kanten verbunden sind. Durch den Prozessoperator wird ein Zustand 'ante' in einen Zustand 'post' überführt. Dieser einfachen grafischen, prozessorientierten Darstellung wird ein Informationsmodell unterlegt, das mithilfe von UML-Klassendiagrammen die Objekte, ihre Attribute und schließlich ihre Relationen beschreibt (Blatt 2).

(Quelle:VDI)


Das könnte Sie auch interessieren:

So führt IT neue digitale Geschäftsmodelle zum Erfolg

Anfang November geht es beim IT-Kongress Insight um digitale Geschäftsmodelle und ungenutzte Daten. Bergsteiger-Ikone Reinhold Messner spricht in seiner Keynote über die Parallelen zwischen Markt und Gipfelsturm.
‣ weiterlesen

Künstliche Intelligenz: Eher Chance als Bedrohung?

77 Prozent der Deutschen glauben, dass künstliche Intelligenz den Alltag erleichtern wird. Das zeigt eine Umfrage von PWC. 58 Prozent der Befragten hoffen durch die neue Technik auf eine Lösung des Fachkräftemangels.
‣ weiterlesen

Die Zeit für Planung, Entwicklung und Produktion von Erzeugnissen wird immer knapper bemessen. Um mit dem Wettbewerb Schritt zu halten, kommen Unternehmen um die IT-gestützte Steuerung der Engineeringprozesse kaum herum. Es geht um die vernetzte Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen am Produkt. Dabei helfen beschriebene Produktstrukturen im digitalen Zwilling. ‣ weiterlesen

Das Fraunhofer IAO lädt Interessierte zum dritten Esslinger Forum ein. Die Veranstaltung soll die Bedeutung des Internets der Dinge deutlich machen.

‣ weiterlesen

Planung und Einkauf entlastet

Präzise Technik fordert vom herstellenden Unternehmen ein hohes Maß an Präzision in allen Prozessen. Beim Spanntechnikhersteller Zeroclamp ist das ERP-System die zentrale Instanz zur Unterstützung dieser Prozesse. Und die Lösung wächst mit dem Erfolg des Unternehmens. ‣ weiterlesen

Erfolg für alle sichtbar machen

Ein mittelständischer Metallverarbeiter aus Rheinland-Pfalz hat mit wenig Aufwand enorme Effektivitätssteigerungen seiner Fertigungsanlagen erreicht. Wichtige Kennzahlen werden nun direkt an der Fertigungslinie dargestellt. ‣ weiterlesen